Werbemittel selbst erstellen? Die Probleme sind vorprogrammiert. (3)

Sie denken: „Markenpositionierung – so was brauchen doch nur Großunternehmen“?

Nun, ohne unterscheiden Sie sich leider nicht vom Wettbewerb.

Eine differenzierende Markenpositionierung ist das Fundament für nachhaltigen Erfolg.
Dieser Beitrag richtet sich an Inhaber kleiner und mittelständischer Firmen – unabhängig von der Branche und egal ob Solo-Selbstständiger, Handwerksbetrieb, Einzelhändler oder international agierendes Familienunternehmen. Ihnen möchten wir helfen, die Risiken zu erkennen, die sich aus einem zunehmend grassierenden Irrglauben ergeben – nämlich dem, die Werbemittel für die eigene Firma in hochwertiger Qualität mit vorhandenen Bordmitteln bzw. mit Do-it-yourself-Tools ganz einfach selbst erstellen zu können. Das erste Projekt einer solchen „Heimwerker-Tätigkeit“ ist für gewöhnlich die Website (siehe Teil 1 dieses Beitrags). Aus unseren langjährigen Erfahrungen als Konzeptioner, Grafiker, Designer, Programmierer und Texter für Websites bzw. angesichts von Self-made-Versuchen, die wir – als günstige Website Agentur (in München ansässig, doch bundesweit tätig) – gebeten werden, zu optimieren, wissen wir: Das geht zu 99% schief. Beziehungsweise ist das, was selbstgemacht online zu sehen ist, alles andere als hochwertig, repräsentativ und für den Absender zielführend.

robinhood ist die günstige Website Agentur in München.
Als günstige Websiteagentur bzw. Werbeagentur (in München ansässig, doch bundesweit tätig) wissen wir, wovon wir sprechen. Auch ich, Matthias Triefenbach, seit knapp 25 Jahren in der Werbebranche und Creative Director, Konzeptioner, Texter und Consultant bei robinhood. Ich vereine also mehrere Kompetenzen: die strategische Denkweise, die Konzeptionsstärke, das Kreative und hohe Beratungsqualität. Als Website Texter war und bin ich oft Teil eines Entwicklungsteams. Mein Ziel für jeden Kunden ist sein kurz- wie langfristiger Verkaufserfolg. Genauer gesagt, sein ganzheitlicher, nachhaltiger Unternehmenserfolg. Klar, dass der Homepage dabei eine zentrale Bedeutung zukommt: Die Website Texte, Fotos, Grafiken usw. müssen sinnvoll strukturiert, die Navigation bzw. die Menüführung muss für die User leicht verständlich und intuitiv bedienbar sein. Für mich als Texter bzw. Website Entwickler ist die Textentwicklung jedoch nur ein Bauteil unseres Angebots, eine Unternehmenskommunikation in 360° zu optimieren.

Daher weiß ich: Auch andere Bauteile des Eigenmarketings glauben leider Viele, selbst ausknobeln zu können bzw. schießen sich sparwillige Selbstvermarkter durch die Anwendung fragwürdiger Do-it-yourself-Tools reihenweise Eigentore (lesen Sie dazu auch Teil 2 dieses Beitrags). Denn Anbieter von Websites, Imagefilmen, Firmenlogos, Werbetexten usw. zum Selbst erstellen verschweigen Ihnen zwei entscheidende Dinge:

1. Sie persönlich müssen wissen bzw. entscheiden, wie Sie die billig erworbenen Softwaretools so anwenden, dass Ihr selbst erstelltes Werbemedium am Ende tiptop dasteht, die Konkurrenz aus dem Feld schlägt, User anzieht, sie begeistert und zum Kauf bewegt.
Das ist eine Menge Arbeit, die Sie im Grunde – bei allem Respekt – kaum alleine bewältigen können. Deswegen verkauft Ihnen der jeweilige Billiganbieter Ihnen dann ja auch anschließend gerne die entsprechenden, kostenintensiven Zusatzleistungen …

2. Um Ihre Leistungen und Produkte bzw. die damit verbundenen Mehrwerte nachhaltig prominent in den Köpfen Ihrer Zielgruppe zu verankern, Ihre Kunden emotional an Sie zu binden und dadurch zu verhindern, dass sie zur Konkurrenz abwandern – kurz: für Ihren also auch langfristigen Verkaufserfolg – benötigen Sie eine fundierte, unique Markenpositionierung. Sie müssen sich als von A bis Z einzigartig präsentieren und sich dadurch vom Wettbewerb unterscheiden.

Vereinfacht gesagt: Sie müssen Ihre Flagge deutlich sichtbar dort auf dem Markt aufpflanzen, wo noch kein anderes Unternehmen präsent ist.

Diesen Bereich des Marktes nehmen Sie also sozusagen „in Besitz“, grenzen ihn vom Wettbewerb ab, bauen darauf schrittweise und klug Ihre Marke auf und interessieren so im Laufe der Zeit immer mehr Kunden für sich. Lesen Sie dazu auch gerne hier mehr: Wikipedia – Markenpositionierung. Zitat: „Die Positionierung im Marketing bezeichnet das gezielte, planmäßige Schaffen und Herausstellen von Stärken und Qualitäten, durch die sich eine Marke – ein Unternehmen / eine Organisation, ein Produkt oder eine Dienstleistung – in der Einschätzung der Zielgruppe klar und positiv von anderen Produkten oder Dienstleistungen unterscheidet.“

Im Grunde können Sie Punkt 1 nicht nachhaltig zielführend ohne die vorherige Umsetzung von Punkt 2 realisieren.
Doch nicht erschrecken: Das klingt alles komplizierter als es ist bzw. als es sein muss. Gerade wenn Sie Kleinunternehmer sind, ist auch eine „Markenpositionierung light“ praktikabel. Schließlich müssen Sie auf Ihr Budget achten – und wir garantieren Ihnen, es maximal effizient für Sie zu nutzen. Details erläutern wir Ihnen gerne persönlich.

Die Entwicklung einer Markenpositionierung ist ein Bestandteil unseres Leistungsportfolios.
Was uns auszeichnet sind die strategische Denkweise, die Konzeptionsstärke, das Kreative und die hohe Beratungsqualität. Das Ziel für jeden unserer Kunden: sein kurz- wie langfristiger Verkaufserfolg. Genauer gesagt: sein ganzheitlicher, nachhaltiger Unternehmenserfolg.

Warum eine kluge Markenpositionierung so wichtig für Sie ist.
Jedes Unternehmen – selbst ein noch so kleines – benötigt eine differenzierende (= es von seinen Wettbewerbern unterscheidende) Marken- bzw. Marktpositionierung. Sprich: Jeder Handwerksbetrieb – ob Fliesenleger, Dachdecker oder Bäcker -, jeder Versicherungsmakler und jeder Optiker muss deutlich kommunizieren, was seine Leistungen bzw. Produkte einzigartig macht, inwiefern er sich von seiner Konkurrenz unterscheidet und warum ein Kunde bei ihm – und nicht nebenan – kaufen sollte.
So, wie das z. B. Automarken machen, die sich voneinander abgrenzen, jeweils für eigene Leistungsschwerpunkte stehen und unterschiedliche Mehrwertversprechen abgeben:

Keine Sorge, das was die können, können (abgespeckt) auch Sie (mehr dazu etwas später hier).
Aus unseren langjährigen Erfahrungen sowie auf Basis unserer steten Beobachtungen entsprechender Umsetzungsversuche wissen wir:  Alleine gelingt es tatsächlich so gut wie nie, eine deutliche und begründbare Abgrenzung zum Wettbewerb zu formulieren bzw. sichtbar zu machen.

Tipp: Halten Sie einmal die Augen offen und erkennen Sie überall um sich herum die zahlreichen Beispiele für die Notwendigkeit eigener, sich vom Wettbewerb unterscheidender Verkaufsargumente.

Anders gesagt: Das, was da in Heimarbeit definiert wurde und fortan stolz vor sich hergetragen wird, ist bei genauerem Hinsehen meist völlig generisch und austauschbar. Einige Beispiele aus der Praxis:

Beispiel 1: Handwerksbetriebe
Ob Maler, Dachdecker, Fliesenleger oder Klempner: Handwerksbetriebe verfügen zumeist über (nur) zwei Wege einer medialen Präsenz in der Öffentlichkeit:

• Website
Auf der zumeist selbst erstellten Website wird das Leistungsportfolio beschrieben und werden Argumente wie „Wir sind zuverlässig, günstig und kompetent“ sowie „Top Service“ verwendet.
Bei einem Malerbetrieb liest man also, dass Innen- und Außenanstricharbeiten durchgeführt werden, Rostschutzmaßnahmen, Schimmelprophylaxe usw. Ein Dachdeckerbetrieb und ein Klempner schreiben quasi dasselbe, nur eben auf ihr Handwerk bzw. auf ihre Expertisen bezogen.

• Materialtransporter / Kleinbus / Van
Auf dem betriebseigenen Materialtransporter sind der Firmenname, die Adresse und ein Firmenlogo zu sehen. Bei einem Maler also ein Pinsel, beim Klempner ein Abwasserrohr, bei einem Dachdecker ein Dachziegel. Oft steht darunter dann noch „Ihr kompetenter Partner rund um’s Dach“ o. ä.

Beobachten Sie das mal und Sie werden merken: Es ist so.
Was wir sagen wollen: Die Argumente aller Malerbetriebe sind quasi identisch, die aller Klempner, die aller Dachdecker.

Unsere Fragen:
• Wodurch unterscheidet sich dann Handwerksbetrieb 1 von den Handwerksbetrieben 2, 3, 4, 5 usw.?
• Warum soll ich, als potenzieller Kunde, ausgerechnet Handwerkbetrieb 1, und nicht einen seiner Konkurrenten, beauftragen?
• Wenn alle quasi dasselbe anpreisen und versprechen und nach außen hin völlig austauschbar auftreten – nach welchen Kritierien soll ich da unterscheiden?

Beispiel 2: Autohändler
„Günstige Preise“, „Große Auswahl“, „Ihr kompetenter Partner“: Diese drei Argumente verwendet definitiv jeder Autohändler. Auf der jeweiligen Homepage sieht man das Firmengebäude, einen Parkplatz voller Fahrzeuge und freundlich lächelnde Mitarbeiter.

Selbstverständlich werde ich, als potenzieller Autokäufer, nach dem günstigsten Preis für das mir vorschwebende Auto gehen und der Einfachheit halber wahrscheinlich auf mobile.de oder autoscout24. de suchen. Sie als Autohändler sind jedoch daran interessiert, die Zahlung von Margen an jene Portale zu vermeiden und ergo eine Fahrzeugsuche via Ihrer eigenen Website anzuregen.

Wie jedoch sollen potenzielle Autokäufer gerade Ihre Website als Alternative zu den Angeboten auf mobile.de & Co. wahrnehmen, wenn Ihr Webauftritt – und dadurch Ihr Unternehmen – sich nach außen hin nicht wirklich von den hunderten Wettbewerbern auf dem Markt unterscheidet? Wenn Auto Müller nicht anders auftritt und argumentiert als Auto Maier, Auto Schmidt und Auto Schneider?!

Ja, Auto Müller nimmt sich selbst natürlich als etwas ganz Besonderes wahr – das tut jedes Unternehmen. Und eben auch Auto Maier, Auto Schmidt und Auto Schneider – sowie Sie.
Wenn Sie jedoch die Perspektive herumdrehen und durch die Augen der User sehen, die mehrere Websites nebeneinander offen haben und betrachten, so stehen da bloß mehrere Autohändler nebeneinander, mit generischen Webauftritten und Verkaufsargumenten.

Wie sich also vom Wettbewerb unterscheiden?

Als Unternehmer muss es Ihnen wichtig sein, dass Ihre Zielgruppe sofort an Sie – und nicht an Ihre Konkurrenz nebenan – denkt, wenn sie sucht, was u. a. Sie anbieten.

Gerade wenn es in Ihrer Branche noch (zahlreiche) weitere Mitbewerber gibt, müssen Sie markant auftreten, erkennbar werden und wiedererkennbar sein. Dazu braucht es Attribute, die mit Ihrem Namen, Ihrer Marke verknüpft sind – und es bleiben. Diese Eigenschaften müssen definiert werden. Und: Sie müssen jederzeit durch Sie einlösbar sein (falsche Versprechungen zu machen wäre fatal). Und: Sie müssen aus Ihrem Unternehmen, aus Ihren Stärken und Werten, heraus entspringen.
Es braucht also die Definition fixer Parameter, die Ihre Marke, Ihre Produkte und Ihre Leistungen unverwechselbar machen und fortan begleiten, anmoderieren und verargumentieren. Kurz: die Ihre Marke auf dem Markt positionieren.

Sie brauchen eine Markenpositionierung.

Beispiele für klar positionierte Marken inmitten ihres riesigen Wettbewerbsumfelds:

Audi
Audi steht für innovative Technik respektive dafür, jederzeit einen Technikvorsprung gegenüber seiner Konkurrenz inne zu haben. Dieser Anspruch ist im Markenclaim manifestiert: „Vorsprung durch Technik“.

BMW
BMW steht für sportliche Fahrfreude respektive dafür, jederzeit mehr Fahrfreude erlebbar zu machen, als dies die Produkte der Konkurrenz vermögen, zu tun. Dieser Anspruch ist im Markenclaim manifestiert: „Freude am Fahren“.

VW
VW steht, wie der Name schon sagt, für zuverlässige, praktikable und für jedermann erschwingliche Fahrzeuge (jedenfalls theoretisch). Oder anders gesagt „Das Auto für alle.“ Dieser Anspruch ist im Markenclaim manifestiert: „Das Auto“.

Jede dieser Marke steht für bestimmte Werte, Qualitätsansprüche, Erlebnisversprechen. Im Vorfeld einer fix definierten Markenpositionierung wurden da jeweils dutzende Parameter überlegt, diskutiert, bestimmt, die mit der Marke künftig in Verbindung gebracht werden sollen (und auch, welche nicht). Und dadurch fühlen Sie, als Konsument, sich von der einen Marke angezogen, von der anderen eher nicht. Konkret: Auf Basis von Markenattributen unterscheiden Sie zwischen für Sie persönlich relevanten und unrelevanten Marken. Und diese Attribute wurden Ihnen „beigebracht“. So verbinden Sie mit der Marke BMW wahrscheinlich auch dann „sportlich“, wenn Sie noch nie einen BMW fuhren.

Die Entwicklung einer differenzierenden Markenpositionierung ist kein Hexenwerk – aber etwas für Profis.
Uns geht es darum, ein Unternehmen zur Ersten Adresse, zur Referenz, seines Segments zu machen. Wie bereits gesagt: Ihre Kunden sollen zuallererst an Sie denken, wenn sie benötigen, was u. a. Sie anbieten. Frei nach dem Claim eines bekannten Lebensmitteldiscounters: „Erstmal zu Penny“.
Zu diesem Zweck müssen Sie deutlich machen, was Ihre Mehrwerte sind, was Ihr einzigartiges Verkaufsversprechen ist. Dies zu definieren und zu formulieren, ist unsere Kompetenz.

In diesem Kontext wiederum unsere Warnung vor falschen Hoffnungen, mit dem Erwerb einer „Erstellen Sie Ihre Werbemittel einfach selbst“-Anwendung, z. B. eines 1&1 Website-Baukastens, hätte man alles für seinen Markterfolg Nötige bereits zur Hand:

Ein 1&1-Mitarbeiter kann kein Marketing.
Ein Callcenteragent von 1&1 – und das gilt auch für Strato, Jimdo & Co. – besitzt nicht die Kompetenz, Fragen bzgl. Ihrer Markenpositionierung, einer deutlichen Abgrenzung von Ihren Wettbewerbern und ähnliche Markenbasics zu beantworten bzw. solche zu definieren. Denn sein bzw. ihr Job besteht darin, Ihnen bestimmte Produkte zu verkaufen bzw. Kunden, die eine Webanwendung gekauft haben, zu erklären, wie man die zur Verfügung stehenden technischen Funktionen anwendet (z. B. wie man Fotos hoch lädt). Nicht – mehr!

Beispiel: die TV-Werbung von 1&1 IONOS.
Kennen Sie diesen Werbespot?: Spot 1&1 IONOS
Da sitzt eine junge Frau vor ihrem Laptop und prüft, ob die Webadresse, die sie sich ausgedacht hat, schon vergeben oder noch frei ist. Offensichtlich ist sie Existenzgründerin und will einen Onlineshop für Mode eröffnen, denn sie stellt fest: „Hm, ‚kleidliebe.de‘ ist ja schon vergeben!“

Aber *swuuuutsch* kein Problem – ihre persönliche 1&1-Beraterin schaltet sich ein und hat ganz spontan die Idee für die neue Webdomain der Homepage: „Es gäbe noch … ‚liebstekleider.de‘ – wie wär’s damit?!?“

Verstehen Sie, was da passiert: 1&1 suggeriert Ihnen, dass es völlig egal ist, wie ein Onlineshop heißt bzw. welche Webdomain die für den indivuellen Kunden passende ist! 1&1 sagt Ihnen: Ob Webadresse A oder B – ist doch egal, ist doch dasselbe!

Nein, das ist nicht egal!
Klar: 1&1 will es im Spot möglichst einfach halten und keine komplizierteren Sachverhalte darstellen.
Die Wahrheit ist: Eine gute, durchdachte Webadresse muss sich unbedingt von den Adressen anderer, ähnlicher Anbieter unterscheiden! Ganz einfach, um

• Aufmerksamkeit zu erregen
• eine einzigartige Leistungsstärke zu signalisieren
• Mehrwerte zu signalisieren

Eine gute Webadresse muss zur Positionierung der jeweiligen Marke / des jeweiligen Unternehmens passen bzw. diese spiegeln. Eine gute Webadresse würfelt man nicht einfach mal so aus, sondern die Definition einer Webadresse ist im Kontext einer Firmengründung ein elementar wichtiger Schritt und bedarf eingehender Überlegungen. Wenn Sie Eltern werden, überlegen Sie sich ja auch etwas länger, wie Ihr Kind heißen soll – und knobeln es nicht aus

Ganz abgesehen von der Tatsache, dass man sich vor der Entscheidung für eine Webadresse und dem Abschluss eines entsprechenden, kostenpflichtigen Webhosting-Vertrags, eingehend damit beschäftigen sollte, ob es eventuell bereits Anbieter mit einem ähnlichem Wording gibt. Denn, wie gesagt, Sie wollen – und müssen – sich schließlich von Ihren Konkurrenten unterscheiden!

1&1 ignoriert diese Tatsache – und würde Sie ins offene Messer laufen lassen.
Hauptsache, Sie denken „Boah, ist das einfach mit 1&1“. Nun, stellen Sie sich vor, in dem TV-Spot wären Sie die Kundin am Telefon, diejenige, die gerade im 1&1 Callcenter angerufen hat. Und Sie befolgen den Rat der freundlichen Mitarbeiterin: Sie kaufen die Webdomain ‚liebstekleider.de‘.

Mit der Idee, Bekleidung online zu verkaufen, sind Sie ja nicht alleine. Und auch nicht der einzige Onlineshop für Bekleidung, der bei 1&1 registriert ist. Und da es ja, laut 1&1 egal ist, wie ein Onlineshop heißt, erhielte dann, entsprechend der 1&1-Logik, die nächste Anruferin im Callcenter von der 1&1-Mitarbeiterin problemlos den Rat, ihren neuen Klamotten-Onlineshop ‚lieblingskleider.de‘ zu nennen – denn ‚kleidliebe.de‘ und ‚liebstekleider.de‘ (= Ihre neue Domain) sind ja schon besetzt.

Die nächste Anruferin wiederum bekäme dann den Ratschlag, ihren neuen Klamotten-Onlineshop doch ‚allerliebstekleider.de‘ zu nennen – denn ‚lieblingskleider.de‘, ‚kleidliebe.de‘ und ‚liebstekleider.de‘ sind ja schon besetzt. Und ‚allerliebstekleider.de‘ ist doch noch frei – wo ist denn das Problem? Und so weiter und so weiter …

Können Sie zwischen den genannten Anbietern unterscheiden?
Oder klingt das alles eher verwirrend?

Anders gesagt: Würden Sie den Rat der 1&1-Mitarbeiterin befolgen, stünden Sie in einer Reihe mit mehreren anderen, quasi gleich lautenden Webadressen – bzw. würde Ihre neue Firma, auf die Sie zurecht stolz sind, quasi genauso heißen, wie die Firmen bzw. Onlineshops Ihrer Konkurrenz. Und jetzt versetzen Sie sich mal in die Situation der User hinein, die auf der Suche nach einem Onlineshop für Bekleidung sind: Wodurch unterscheiden Sie sich, weil Sie auf Ihre 1&1-Beraterin gehört haben, mit Ihrer Domain ‚kleiderliebe24.de‘ von ‚lieblingskleider.de‘, ‚kleiderwuensche24.de‘ und ‚kleidertraeume24.de‘? Ganz zu schweigen von zahllosen weiteren Shops mit ähnlichen Namen?
Werden die z. B. bei Google alle untereinander aufgeführt: Wo sollen die User draufklicken – vor allem, als Erstes?

Meine dringende Empfehlung: „Erziehen“ auch Sie Ihre Zielgruppe dazu, Sie im positiven Sinne als „anders“ wahrzunehmen.

Investieren Sie in die Definition einer Markenpositionierung. Es lohnt sich für Sie!
Sie dürfen uns gerne damit beauftragen, dies für Sie zu tun. Das entsprechende Procedere hier en detail abzubilden, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen (meine Beiträge sind sowieso lange genug ), aber, wie bereits gesagt, es können auch lediglich einige vergleichsweise wenige Parameter sein, die es zu definieren gilt, um Sie aus der Masse ähnlicher Anbieter hervor zu heben. Quasi eine Markenpositionierung „light“. Das ist praktikabel, kostet nicht die Welt und ist eine so kluge wie nachhaltige Investition in Ihren Unternehmenserfolg. Wir machen das gerne für Sie. Ein Arbeitsbeispiel für eine Markenpositionierung „light“:
• Marc Pohl, Physiofreund Physiotherapieprodukte

Um einiges tiefgehender war es hier:
• Autowelt Simon

Übrigens: Eine Markenpositionierung kann sich im Laufe der Zeit auch durchaus verändern, etwa, um sie veränderten Kundenanforderungen und Märkten bzw. dem herrschenden Zeitgeist anzupassen und sie dadurch modern, attraktiv und relevant zu halten. Das gilt auch für Ihre Corporate-Design-Elemente, z. B. für Ihr Markenlogo und Ihren Markenclaim (sofern Sie einen haben – falls nicht, entwickle ich diesen gerne).

Zusammenfassung:
Das war jetzt die möglichste Kurzversion, um Sie für die Wichtigkeit einer eigenen Markenpositionierung zu sensibilisieren, selbst dann, wenn Sie eine „nur“ kleine Firma leiten. Sie sind umgeben von Konkurrenten, die Ihnen gerne Kunden abjagen und Aufträge streitig machen wollen. Auch dadurch, dass sie Sie preislich unterbieten. Gerade dann, wenn Sie Ihre Preise durchsetzen wollen, müssen Sie Ihren Kunden verdeutlichen, welche Mehrwerte Sie bieten und welche Qualität Ihre Kunden von Ihnen erhalten – warum es also besser ist, Sie, und nicht den Billiganbieter, zu beauftragen.
Diese Überzeugungsarbeit leistet eine hochwertige Markenkommunikation für Sie! Eine aufmerksamkeitsstarke Positionierung, ein in den individuell für Sie sinnvollen Werbemedien ansprechendes Erscheinungsbild und die überzeugenden Argumente an den richtigen Stellen halten Ihre Bestandskunden bei Ihnen und bescheren Ihnen Neukunden.

Ihre Werbemittel ohne dieses Know-how selbst zu erstellen ist kontraproduktiv. Vor allem dann, wenn Sie die für Sie zielführenden Maßnahmen von mir zum optimalen Preis-Leistungsverhältnis erhalten.

Nehmen Sie beim Thema Marketing kompetente Unterstützung in Anspruch und konzentrieren Sie sich derweil auf Ihr Kernbusiness. So profitieren Sie doppelt!

Lassen sie sich beraten und sparen Sie nicht am völlig falschen Ende! Sie fahren sowohl kurz- wie auch langfristig mit Sicherheit besser damit.

Wir entwickeln Markenkommunikation, die sich für Ihr Unternehmen lohnt – zu überaus fairen Preisen. Wir sind Ihre günstige Werbeagentur für Ihre Website uvm.:

Unsere Angebote:

• Persönliche Beratung
• Fundierte Analysen aller für Ihre Firma relevanten Parameter
• Definition der individuell für Sie sinnvollen Werbemaßnahmen
• Konzeption und Entwicklung der von Ihnen gewünschten Werbemittel
• Empathischer Service

Alles aus einer Hand, alles maximal kosten- und zeiteffizient.
Unsere Garantie: Wir beraten und betreuen Sie so, wie wir uns das selbst wünschen würden, wären wir der Kunde. Hand drauf!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 🙂

Sie wünschen weitere Informationen zu unseren Leistungsangeboten? Lesen Sie hier gerne mehr.


Werbemittel selbst erstellen? Die Probleme sind vorprogrammiert. (2)

Sie wollen Ihr Marketing in Eigenregie betreiben?

Wetten, dass Sie sich ein Eigentor nach dem anderen schießen?

Website, Newsletter, Social Media, Videos, Broschüren – „Marke Eigenbau“ kann letztlich Ihr Unternehmen gefährden.
Dieser Beitrag richtet sich an Inhaber kleiner und mittelständischer Firmen – unabhängig von der Branche und egal ob Dienstleister, Handwerksbetrieb, Einzelhändler oder international agierendes Familienunternehmen. Ihnen möchten wir helfen, die Risiken zu erkennen, die sich aus einem zunehmend grassierenden Irrglauben ergeben – nämlich dem, die Werbemittel für die eigene Firma in hochwertiger Qualität mit vorhandenen Bordmitteln bzw. mit Do-it-yourself-Tools ganz einfach selbst erstellen zu können. Das erste Projekt einer solchen „Heimwerker-Tätigkeit“ ist für gewöhnlich die Website (siehe Teil 1 dieses Beitrags).

Doch auch andere Marketingwerkzeuge glauben leider Viele, in Eigenregie ausknobeln zu können: Newsletter, E-Mailings, Videos, Podcasts, Broschüren, Flyer uvm.
Aus Kostengründen wird völlig außer Acht gelassen, dass es bei allen Maßnahmen zur Selbstvermarktung – gerade dort – unbedingt fachspezifisches Know-how braucht, um Produkte und Leistungen anschaulich zu präsentieren sowie ihre Mehrwerte differenzierend zu beschreiben. Denn passiert dies nicht, werden ihre Qualitäten nicht bzw. nicht zur Gänze erkannt und viel seltener gekauft. Kurz: Do-it-yourself killt Verkaufspotenziale.

Exkurs: Warum diese umfangreichen, von anratenden Worten durchsetzten Themenbeiträge?
Weil wir, als günstige Website Agentur bzw. Werbeagentur (in München ansässig, doch bundesweit tätig) wissen, wovon wir sprechen. Auch ich, Matthias Triefenbach, seit knapp 25 Jahren in der Werbebranche und Creative Director, Konzeptioner, Texter und Consultant bei robinhood. Ich vereine also mehrere Kompetenzen: die strategische Denkweise, die Konzeptionsstärke, das Kreative und hohe Beratungsqualität. Als Website Texter war und bin ich oft Teil eines Entwicklungsteams. Mein Ziel für jeden Kunden ist sein kurz- wie langfristiger Verkaufserfolg. Genauer gesagt, sein ganzheitlicher, nachhaltiger Unternehmenserfolg. Klar, dass der Homepage dabei eine zentrale Bedeutung zukommt: Die Website Texte, Fotos, Grafiken usw. müssen sinnvoll strukturiert, die Navigation bzw. die Menüführung muss für die User leicht verständlich und intuitiv bedienbar sein. Für mich als Texter bzw. Website Entwickler ist die Textentwicklung jedoch nur ein Bauteil unseres Angebots, eine Unternehmenskommunikation in 360° zu optimieren.

Ganzheitlich zu denken und sämtliche Aspekte eines Werbeauftritts zu beachten und zielgruppenbezogen vorzugehen, wurde mir in die Wiege gelegt, denn ich habe einen sehr persönlichen Bezug zum Thema ‚Marketing für KMU‘ … Darf ich aus dem Nähkästchen plaudern?

Ich bin in einem Dorf in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen, umgeben von Handwerkerbetrieben, Dienstleistern und Einzelhändlern . Mein Vater war beruflich eine echte Größe im deutschen Lebensmittelhandel: Einkaufsleiter für diverse Sortimente bei REWE, später dann Einkaufsleiter Food & Non-Food bei REWE, METRO und SPAR. Doch neben dem Wareneinkauf war auch Marketing sein großes Talent. Allabendlich erzählte er von seinen Ideen zur Vermarktung der Sortimente, für die er verantwortlich zeichnete, davon, wie er mit den Kollegen aus der Marketingabteilung Pläne entwarf, wie man die Waren noch kundenfreundlicher präsentieren könne. Kurz: Handelsmarketing bzw. Werbung bzw. zielgruppengerechte Markenkommunikation waren Dauerthemen bei uns zu Hause, von meinen Kindesbeinen an. Ich sog das alles fasziniert auf, fand es extrem spannend und war daher schon früh „marketinggeschädigt“ 😉 Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag ‚Im Grunde bin ich ein Blumenkind.‘

Privat war mein Vater in unserem Fußballverein engagiert, zunächst als Jugendleiter, später als überaus erfolgreicher 1. Vorsitzender. Denn er wendete sein berufliches Know-how auf unseren Dorfclub an: Er wusste, dass wenn sich der Verein weiterentwickeln solle – sportlich wie wirtschaftlich -, dafür etwas getan werden müsse. Es musste investiert werden: einerseits in Optimierungen des laufenden Betriebs, andererseits in Sondermaßnahmen, die neben einem Zugewinn an Image auch zählbar Monetäres abwarfen – was wiederum in die Optimierungen des laufenden Betriebs investiert werden könne (Spielerprämien, Verbesserung der Infrastruktur rund ums Vereinsgelände, Ausrichtung von Festivitäten usw.).

So erlebte ich hautnah mit, wie mein Vater, dank seiner vielen tollen Ideen, unseren Fußballverein „nach vorne“ brachte und dabei immer darauf bedacht war, mit jeder Maßnahme mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Zum Beispiel organisierte er ein alljährliches F-Jugendturnier (F-Jugend = die „Windel-Liga“ 🙂 ) mit 20 Mannschaften aus dem gesamten Umkreis (inkl. Eintracht Frankfurt), die während eines Wochenendes bei uns den Ort bevölkerten, für erklecklichen Getränke- und Speisenumsatz sowie dafür sorgten, dass die überregionale Presse über uns berichtete. Denn ein Turnier dieser Größenordnung hatte es bis dato nicht gegeben. Die Anmeldungen für unsere Jugendteams stiegen in den Wochen nach dem Turnier merklich an, denn viele Kinder hatten Lust auf Fußball bekommen. Und da, als logische Folge, dann auch die Eltern in den Verein eintraten und ihren Jahresbeitrag entrichteten, war eine weitere, kontinuierliche Geldeinnahme gewährleistet.
Ich, gerade mal 11 und fußballbegeistert, wollte bei den Turniervorbereitungen unbedingt helfen. Ich entwarf gemeinsam mit meinem Vater die Einladungsschreiben an die Vereine, um sie von einer Turnierteilnahme zu überzeugen, des Weiteren die Werbeplakate, die in den Wochen vor dem Turnier allerorts unübersehbar für das Event warben, und ich überlegte mit ihm, wo wir sie – möglichst auffallend und werbewirksam – überall anbringen könnten. Und dann fuhren wir los und klebten und tackerten wie die Weltmeister.

Am Turnier-Wochenende hatte ich dann zwei Jobs: Ich verantwortete das Torwandschießen (3 unten, 3 oben = 1 DM), klebte dafür rund um den Sportplatz selbstgetextete Werbezettel an und machte jedermann (bzw. -frau) klar, dass er (oder sie) uuuuunbedingt auf die Torwand schießen müsse – das sei ja schließlich genau wie im ‚Aktuellen Sportstudio‘ im Fernsehen! Wo sonst – außer hier und heute – könne man das live erleben?!
Ich erinnere mich: Ich brachte Kinder, die bereits mehrfach auf die Torwand geschossen hatten, dazu, ihren Eltern immer wieder noch ’ne Mark aus den Taschen zu leiern, um es ein weiteres Mal zu versuchen. … ich bin sicher, Sie sehen mich grinsen, während ich das schreibe … 🙂

Ebenfalls erinnere ich mich genau, wie ich während der ersten Ausgabe des Turniers alte Fußballtrikots verkaufte, die mein Vater beim Entrümpeln des Kellers unter dem Vereinsheim gefunden hatte: mehrere Koffer mit alten, eingelaufenen Trikots (damals noch aus Baumwolle) aus verschiedensten Vereinsepochen, mal in den Vereinsfarben Schwarz-Rot gehalten, oft in völlig anderen Farbtönen, und kein einziger Trikotsatz mehr vollständig respektive zumindest 11 Spieldress‘ aufweisend.
Nun, einige dieser Trikots hatten die obligatorischen Rückennummern, viele andere nicht. Als es hieß „Matthias, magst du den Trikotverkauf übernehmen?“ war mir sofort klar, dass sich die Trikots mit den Rückennummern besser verkaufen würden, als die ohne. Und des Weiteren, dass die Rückennummern 9, 10 und 11 zuallererst über den Verkaufstisch gehen würden – schließlich wollte ja jedes Kind Stürmer sein, oder zumindest Mittelfeldregisseur! Abwehr hingegen war doof, außer, es war die obligatorische 5 des Liberos (ja, so lange ist das alles her … 😉 ).

Jedenfalls: Was tat ich, um den Trikotverkauf zugunsten der Vereinskasse anzuheizen? Ich bat meine Mutter, die Trikots ohne Rückennummer doch bitte mit den Nummern 9, 10 und 11 zu besticken bzw. entsprechende Ziffernvorlagen aus ihrem Burda-Schnittmusterkatalog drauf zu nähen. Ich sehe meine Mutter heute noch in ihrem Hobbykeller sitzen und höre die Nähmaschine surren …
An den beiden Turniertagen machte ich In meinen Verkaufsgesprächen dann allen interessierten Kids klar, wer sie imaginär sein würden, würden sie künftig in einem der Trikots auf ihrem heimischen Bolzplatz auflaufen. Rund um mein Heimatdorf (und weit darüber hinaus) tummelten sich also fortan Horst Hrubesch, Felix Magath, Klaus Fischer, Klaus Allofs, Paul Breitner und Karl-Heinz Rummenigge. Und zwischendrin auch mal Uli Stielike und Bernhard Dietz.
Das Ergebnis lohnte sich jedenfalls: „Ausverkauft“ malte ich schon früh an Turniertag 2 auf einen Zettel und klebte ihn stolz an den nun geleerten Verkaufstisch.

Ein weiteres Highlight im Jahresverlauf unseres Vereins war das von meinem Vater erdachte und ins Leben gerufene Weinfest – pünktlich Anfang Oktober, nach der erfolgten Weinlese und dem Abflauen des sommerlichen Bierdursts. Da wurde unser Bürgerhaus in eine Weinwirtschaft verwandelt, eine Trachtenkapelle engagiert, mir eine grüne Lederschürze umgebunden und derart, sowie mit weißem Hemd und schwarzer Hose, ausstaffiert, bediente ich den Abend über die Gäste. Was jedoch das für mich langfristig beruflich Relevante war: Ich hatte die „Geburt“ dieses Events natürlich von Anfang an live mitbekommen, hatte aufmerksam zugehört, als mein Vater überlegte, was man denn noch tun könnte, um den Fußballclub in den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit zu rücken, wie überlegt wurde, wo im Jahreskalender der heimischen Vereine Lücken wären und wie man deren möglichst vieler zum Vorteil des VfR füllen könnte.

Conclusio: Ich erlernte also von Kindesbeinen an meine mich seit nunmehr knapp 25 Jahren beruflich auszeichnende Denk- und Arbeitsweise:

• den aktuellen Status eines Unternehmens bzw. eines bestimmten Themas in 360° ganzheitlich betrachten (Markenpositionierung, Marktsituation, bisherige und aktuelle Kommunikationsmaßnahmen etc.)
• Stärken, Schwächen und Optimierungspotenziale erkennen
• die zu erreichenden Ziele benennen
• alle zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen identifizieren
• intelligente, zielgerichtete Maßnahmen- und Zeitplanung
• die gewünschten Maßnahmen aufeinander abgestimmt, miteinander verknüpft und mit maximaler Empathie für Menschen und Märkte zielführend umsetzen

So gehe ich seit jeher zum Vorteil meiner Kunden vor. Also auch zum Wohle kleinerer Unternehmen, u. a. von Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben, deren Denke, Sorgen und Motivationen ich bestens kenne, weil ich mit ihresgleichen aufgewachsen bin – und diese Befindlichkeiten sind und bleiben im Grunde immer gleich, über „Zeit und Raum“ hinweg.

Kurz: Die Konzeption und Kreation von Werbung für KMU ist unser Berufsfeld – aber eben auch eine Herzensangelegenheit.
Sie führen ein kleines oder mittelständisches Unternehmen? Für uns ist es selbstverständlich, Ihnen aufmerksam zuzuhören, Ihre individuelle (Markt-)Situation zu betrachten, in puncto Markenauftritt bzw. Werbung Ihren Optimierungsbedarf zu identifizieren, persönliche Empfehlungen zur zielgerichteten Vorgehensweise abzugeben und sodann – maximal effizient – das Notwendige zu tun.
Weil wir eben wissen, welche Qualitäten und daraus resultierenden Verkaufspotenziale gerade auch Kleinbetriebe haben – die sie jedoch allzu selten wirklich deutlich sichtbar nach außen kehren und für sich nutzen.

Stattdessen sehen wir leider immer und immer wieder, wie bzgl. ihrer Leistungsstärke und Produktqualität potente Firmen – gefühlt die Kleinbetriebe aus meiner damaligen Nachbarschaft – ihr immenses Verkaufspotenzial verschenken. Entweder, weil sie nicht erkennen, wie wichtig – da verkaufsfördernd – selbst ein kleiner, aber professionell entwickelter Unternehmensauftritt ist, oder weil sie an der völlig falschen Stelle sparen und glauben, zielführende Werbemittel einfach selbst erstellen zu können. Oder beides.

Selbstverständlich möchten wir Ihnen, da Sie dies hier lesen, anbieten, Sie maßgeblich zu unterstützen. Das beständige Bestreben, Bestehendes noch zu verbessern, immer neue Verkaufspotenziale zu eruieren, nutzbar zu machen, eine Marke dadurch kontinuierlich weiter zu entwickeln und an ihre Kommunikations- bzw. Verkaufsziele zu bringen, all das liegt uns im Blut.

Wir sind wie Sie.
Daher werden wir immer in Ihrem Sinne agieren, jederzeit auch mit Ihrem Kopf denken und jedes Detail auch durch Ihre Augen sehen. Jedoch kombinieren wir all dies eben mit unseren Expertisen bzw. setzen wir dank unseres Know-hows die für Sie sinnvollen Marketingmaßnahmen um – zu einem überaus fairen Preis. Denn wir sind Ihre günstige Werbeagentur in München für Websites, Social Media, Broschüren uvm.

Werbeagentur robinhood München www.robinhood.ag Branchen

Zurück also zum Hauptthema: „Werbemittel (besser nicht) selbst erstellen“.
Seit jeher besteht ein eklatanter Wahrnehmungsunterschied zwischen Unternehmern, die ihre Werbemittel mit den vorhandenen Bordmitteln selbst gestalten, und den Angehörigen ihrer Zielgruppen: Die „Heimwerker“ gehen maximal pragmatisch vor und nutzen die ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmittel (z. B. veraltete Grafikprogramme) sowie die „Zutaten“, die sie eben zur Hand haben: über- und unterbelichtete Fotos, verpixelte Diagramme, irgendwo kostenlos heruntergeladene Grafikelemente, unscharfe Scans usw.  Das alles kombinieren sie miteinander, betrachten sodann die Resultate (durch ihre eigene Brille) und finden, sie haben das ganz klasse gemacht – während ihre Zielgruppen das leider überhaupt nicht so sehen.

Beispiel Website: Da hat man seine Homepage also selbst erstellt und ist darauf überaus stolz – schließlich kostete es viel Zeit und Arbeit. Und, so findet man, das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Alle Informationen, die man rüberbringen wollte, sind enthalten, die eigene Person ist prominent präsent – man gefällt sich selbst zu 100%. Dass die anvisierte Zielgruppe den Do-it-yourself-Charakter der Werbemittel jedoch erkennt und von deren Minderwertigkeit auf die potenzielle Leistungs- und Produktqualität des Absenders schließt, das bemerkt der Werbe-Heimwerker – berauscht vom eigenen Kreativvermögen – nicht. Und genau vor dieser Fehleinschätzung möchte ich hier warnen!

Ein weiterer Fehler: 99,9% der so Agierenden ist zwar bewusst, dass ihre selbst erstellten Werbemittel vielleicht nicht gaaaaanz perfekt sind, doch sie sind sich sicher, „dass die User das schon verstehen werden, was ihnen hier gesagt wird – denn: Das ist doch alles klar ersichtlich!“ Falsch.
Die User verfügen nämlich, im Gegensatz zum Absender der Botschaft, nicht über seine Vorbildung zum jeweiligen Thema, sie haben noch kein oder nur wenig Wissen darüber. Und: Sie kennen den Absender noch nicht, sie wissen also nicht, ob er tatsächlich kompetent ist und ob sie ihm vertrauen können.

Anders gesagt: Unternehmer sprechen zu 99,9% aus ihren überlegenen Positionen der Wissenshüter heraus zu ihren Zielgruppen. Sie versäumen es, ihnen ihr Fachwissen (kombiniert mit ihren Verkaufsargumenten) Schritt für Schritt, empathisch, zu servieren. Stattdessen „überfallen“ sie die User geradezu mit ihrem offensiven, lautstarken und oftmals als aufdringlich empfundenen Auftreten.

Zusammengefasst:
Der Absender findet, er hat ein markantes Werbemittel erstellt, das nicht zu übersehen und deshalb garantiert überzeugend ist.
Die Betrachter vermissen jedoch die Empathie für ihre aktuelle Situation und daher an den für sie wichtigen Stellen eines Werbemittels die relevanten Informationen. Kurz: Obwohl das Werbemittel also groß vor ihnen steht, fehlt es ihnen an Orientierung.

Es gilt: What you see is what you‘ll get.
Mit selbstgebastelten Werbemitteln große Verkaufserfolge erzielen zu wollen ist, wie wenn man aus Kostengründen in einem selbstgenähten Anzug zu einem Vorstellungsgespräch ginge. Wenn Sie kein gelernter Schneider sind, wird dieser Auftritt eine ziemliche Katastrophe. Sie persönlich werden auf Ihren selbstgenähten Anzug zwar stolz sein – schließlich haben Sie viel Arbeit investiert –, Ihr potenziell neuer Arbeitgeber wird die minderwertige Qualität jedoch bemerken und sich denken „Was ist das denn?“ Er wird es Sie aus Höflichkeit vielleicht nicht spüren lassen, aber von Ihrem Auftritt auf Ihren Qualitätsanspruch in Ihrem Job schließen. Ist dann ein anderer Bewerber genauso kompetent wie Sie, bekommt er den Job und Sie bleiben außen vor.

Schön, dass Sie kompetent sind. Ihre User müssen jedoch SEHEN, dass Sie es sind!

„Kleider machen Leute“ gilt auch für Ihre Werbemittel.
Sind diese nicht professionell, können Sie im Grunde so kompetent sein, wie Sie wollen – wenn man Sie noch nicht persönlich kennt und noch nichts über Sie weiß, beurteilt man Sie zunächst ausschließlich nach dem, was man von Ihnen in puncto Werbung sieht. Logisch: Es ist die einzige Messlatte, die man hat. Ihre User leiten von der Qualität Ihres eigenen Auftritts ab, welcher Qualitätsanspruch Ihnen innewohnt und wie gut oder wie schlecht Sie Ihren Job machen. Das Problem: Diese erste Wahrnehmung entscheidet darüber, ob es zu einer Kontaktaufnahme kommt. Oder ob der Interessent einfach weitergeht.

In vielen Bereichen Ihres Lebens achten Sie auf Hochwertigkeit. Warum nicht auch – bzw. ganz besonders – bei Ihren Werbemitteln?

Beispiel Geschäftsauto: Hier bevorzugen Sie einen Mercedes-Benz, BMW oder Audi – und keinen Lada, Dacia oder Daihatsu. Frage: Warum eigentlich nicht?

Antwort: Weil Sie einen guten Eindruck machen wollen und weil man von der Hochwertigkeit Ihres Geschäftsautos auf Ihre Kompetenz sowie auf die Hochwertigkeit Ihrer Angebote schließen soll.
Frage: Warum treten Sie auf Ihrer Website, in Social Media, in Ihren Mailings usw. nicht genauso hochwertig auf – gerade dort, in Ihren tatsächlich verkaufsentscheidenden Werbeauftritten?

Ein weiteres Beispiel: Sie gehen regelmäßig zum Friseur und schneiden sich Ihre Haare nicht selbst, obwohl Sie das theoretisch machen könnten. Frage: Warum tun Sie es eigentlich nicht?

Antwort: Weil es nicht Ihre Kernkompetenz ist. Sie nehmen den Fachmann (oder die Fachfrau) in Anspruch, weil Sie gut aussehen, Ihren individuellen Stil unterstreichen und beeindrucken wollen.
Frage: Warum legen Sie dann nicht auch in Ihrem Business höchsten Wert auf Individualität, wo es erst recht darauf ankommt, besser als die Wettbewerber aufzutreten?

Noch ein Beispiel: Haben Sie schon einmal jemandem einen Heiratsantrag gemacht? Ja? Und falls nein, ist diese Situation sicherlich dennoch klar 😉 Also, Sie haben?
Dann haben Sie sich mit Sicherheit darauf vorbereitet: Sie haben sich überlegt, wann und wo Sie den Antrag machen werden. Sie haben sich überlegt, was Sie sagen werden. Sie haben das geeignete Ambiente für diese Situation geschaffen, vielleicht einen Tisch in einem etwas teureren Restaurant reserviert, eine kleine Reise gebucht, einen Ausflug organisiert oder ähnliches. Vielleicht haben Sie eine Flasche Champagner besorgt. Mit Sicherheit haben Sie sich überlegt, was Sie anziehen werden, vielleicht waren Sie zuvor extra noch beim Friseur. Sie haben in einen wunderschönen Ring investiert. Sie haben sich überlegt, an welcher Stelle Ihrer Rede Sie den Ring heraus holen werden usw. usw. Kurz: Sie haben alles dafür getan, um im besten Licht zu erscheinen.

Frage: Warum haben Sie sich das alles überlegt und diese Mühen auf sich genommen?
Antwort: Weil Sie unbedingt das „Ja“ haben wollten! Das „Ja“ Ihrer Zielperson.

Nun, auf beruflicher Ebene sind Ihre Website, Ihre Facebookseite, Ihre Imagebroschüre, Ihre Folder und Flyer die Heiratsanträge an Ihre Zielgruppe! Aufgrund von deren Erscheinungsbild und Empathievermögen entscheiden Ihre Adressaten, ob sie „Ja“ oder „Nein“ zu Ihnen sagen.

Warum sind Sie also nicht auch bzw. gerade bei dem Thema derart gewissenhaft, das für Sie beruflich erfolgsentscheidend und letztlich lebenswichtig ist – bei Ihrem Marketing? Warum riskieren Sie hier, z. B. wegen einer selbst erstellten Homepage oder Broschüre, unattraktiv zu erscheinen und das „Nein“ potenzieller Kunden zu kassieren?

Warum also wollen Sie Ihr Marketing in Eigenregie betreiben, obwohl das – Hand aufs Herz – nicht Ihre Kernkompetenzen ist?

Sie bekommen keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen.
Nochmal: Sie werden von Ihrer Zielgruppe ausschließlich nach dem beurteilt, was diese von Ihnen zu sehen und zu lesen bekommt. Ist das nicht hochwertig, klicken die User weiter – gnadenlos!
Bedenken Sie: Das machen Sie selbst anderswo ganz genauso, wenn Sie der Kunde sind!

Investieren Sie in professionelle Markenkommunikation genauso, wie Sie in einen neuen Anzug und in ein repräsentatives Geschäftsauto investieren! Denn Sie werden danach beurteilt!

Nur Hochwertigkeit generiert Interesse und Verkaufserfolg.
Spätestens seit der Finanzkrise 2008/09 bzw. im Sog ihrer Nachwirkungen ist Kostenbewusstsein so ausgeprägt wie nie zuvor. Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen waren damals ad hoc dazu gezwungen, zu sparen, wo es nur ging. Insbesondere kleinere Firmen suchten nach alternativen Wegen der Eigenvermarktung. Und der am meisten beschrittene Weg war: Wir machen es selbst.

Sparen ist sinnvoll, Geiz ist gefährlich.
Nun, obwohl die Finanzkrise überwunden ist, hat sich seitdem am unbedingten Willen zum Sparen nichts geändert. Verstehen Sie uns nicht falsch: Sparen ist sinnvoll – am falschen Ende jedoch ein Fehler.
Spare ich am falschen Ende, riskiere ich, nicht die Voraussetzungen zu schaffen, die zur Erreichung meiner Ziele notwendig sind. Ein cleverer Geschäftsmann macht daher vor allem eines: Er spart Unnötiges, tätigt jedoch sinnvolle Investitionen.

Sinnvoll zu investieren eröffnet Chancen.
Viele – vor allem Kleinunternehmer – tun Letzteres jedoch nicht. Im Zweifelsfall scheuen sie selbst sinnvollste Investitionen wie der Teufel das Weihwasser. Weil sie Investitionen mit Kosten verwechseln bzw. gleichsetzen.

Dann werden sie leider empfänglich für Menschen, die ihnen vermeintlich praktikable Lösungen anbieten – und das auch noch zum Dumpingpreis. Das Verkaufsargument solcher Anbieter: „Warum sollten Sie jemanden beauftragen – Sie können das alles einfach selbst machen.“

Einem in seinem Marktsegment erfolgreichen und daher selbstbewussten Unternehmer entfährt da leicht ein „Ja klar kann ich das!“ Und er sieht parallel das (scheinbare) Einsparungspotenzial. Dieser Karotte vor der Nase kann er nicht widerstehen: Er kauft für sehr wenig Geld das angebotene Do-it-yourself-Paket, z. B. zur angeblich gaaaanz einfach selbst zu erstellenden Website, und freut sich, dass er keine externe Kompetenz beauftragen muss.

Wie kurzsichtig.

Ob Website, Firmenlogo oder Texte: Findige Verkäufer haben erkannt, dass vor allem Kleinunternehmer sparen wollen, wo es nur geht. Darauf setzen sie, wenn sie ihnen suggerieren, dass quasi jedes Marketingtool angeblich selbstständig zu erstellen ist. Doch diese Offerten haben alle denselben Haken:

Zielführend anwenden müssen Sie es!
Haben Sie die entsprechende Softwareanwendung gekauft, müssen Sie selbst – und niemand sonst – wissen, wie, nach welchem Plan, auf Basis welcher Strategie, Sie das erworbene Tool nun zielführend einsetzen sollten. Ganz davon abgesehen, dass Sie zuvor noch erlernen müssen, wie man die technischen Funktionen bedient (lesen Sie dazu auch Teil 1 dieses Beitrags).

Nun, der jeweilige Anbieter versichert Ihnen zwar seinen Support, dieser ist zumeist, für einen Zeitraum von mehreren Wochen, im Paket inklusive. Dieses Supportangebot bezieht sich jedoch ausschließlich auf die Erklärung technischer Funktionen, also z. B. wie Sie mit Ihrem neuen Website-Baukasten Fotos hochladen – und auf nichts sonst.

Der Trick jener „Das-können-Sie-doch-ganz-einfach-selbst-machen“-Anbieter ist dieser:

Nachdem Sie das so günstige und angeblich im Handumdrehen den gewünschten Verkaufserfolg generierende Tool gekauft, sodann aber bemerkt haben, dass Sie dann doch nicht so recht wissen, was Sie nun konkret damit anfangen sollten – nun, dann verkauft Ihnen der Anbieter das, was er Ihnen eigentlich sowieso verkaufen wollte, was von Anfang an sein Verkaufsziel war: ein kostenpflichtiges Seminar, eine kostenpflichtige Videoschulung oder ein sonstiges Add-on, das Sie bezahlen müssen, um das zunächst absichtlich billige Tool sinnvoll anwenden zu können.

Und wissen Sie was? Exakt damit verdient er in Wirklichkeit sein Geld – nicht (bzw. ungleich weniger) mit dem günstigen Lock-Angebotspaket. Das war genau deshalb so billig, weil er weiß, dass Sie wieder auf ihn zukommen werden – weil Sie, als Marketinglaie, dann eben doch nicht wissen, wie genau Sie die erworbene Anwendung denn nun zielführend für sich einsetzen sollen. Kurz: Mit dem Billigangebot hat er Sie eingefangen und an sich gebunden. Sie sind ihm in die Falle gegangen.

Ein Beispiel für ein Lockangebot: „Produzieren Sie professionelle Filme über Ihr Unternehmen ganz einfach selbst – ganz einfach mit dem Smartphone!“
Man muss sich jetzt schon das Lachen unterdrücken … Nein, wir haben mit diesem Anbieter bislang nicht zusammen gearbeitet – theoretisch kann das also natürlich so sein. Aber theoretisch gibt es auch Leben auf dem Mars.

Wer das liest, wer sich nicht blenden lässt und wer hier 1 und 1 zusammenzählt, dem muss der gesunde Menschenverstand sagen, dass man einen tatsächlich professionellen Film als Laie weder einfach selbst drehen kann, noch, dass dieser Anbieter sein Know-how tatsächlich kostenlos vermitteln wird!

Das Einzige, was hier kostenlos sein wird, ist ein Motivationsvideo, in dem a) ausführlichst und in verbal bunten Farben Ihre Einsparpotenziale aufgezeigt werden sowie b) beschrieben wird, wie einfach das mit dem Selbst filmen geht – wenn man denn die Coachingangebote dieses Herren wahrnimmt. Und die sind mit Sicherheit nicht kostenlos, sondern: kostenpflichtig!

Sie werden also sowohl hier in der Anzeige als auch im kostenlosen Werbevideo gelockt und geködert. Weil vor Ihrem geistigen Auge andauernd „Ersparnis! – Ersparnis! – Ersparnis!“ aufblinkt.
Der Anbieter hat ja auch geschickterweise direkt im ersten Satz „alle pfiffigen Mitarbeiter im Marketing“ adressiert – er nutzt also vom ersten Moment seines Werbeauftritts an den Trieb aller Marketer bzw. Unternehmer aus, wo immer es geht, zuallererst mal sparen zu wollen. Er setzt „Sparen wollen“ mit „Pfiffig“ gleich. Nein, zwanghaft zu sparen, ist nicht pfiffig (s. o.). Wobei das Wort „pfiffig“ sowieso dermaßen altbacken ist und nicht gerade auf Innovationsstärke schließen lässt …

Seien Sie misstrauisch! Lassen Sie sich nicht blenden! Blenden Sie Ihre spontanen Emotionen aus, die Ihnen signalisieren, hier ein Schnäppchen zu machen!

Lesen Sie immer zwischen den Zeilen.
Ist Ihnen des Weiteren eigentlich aufgefallen, dass sein anschließender Satz mit einem Rechtschreibfehler beginnt? Er schreibt „benötigst“ am Satzanfang klein. Es muss selbstverständlich groß geschrieben werden, also: „Benötigst“. Ein erstes klares Indiz für den Qualitätsanspruch dieses Anbieters und die letztlich tatsächliche Hochwertigkeit seiner Leistungen … Denn: Wer konsequent darauf bedacht ist, hochwertige Leistungen und Produkte anzubieten, der achtet auch in seiner Werbekommunikation auf Qualität!

Hier ein weiterer Facebookbeitrag dieser Firma, ebenfalls von mehreren Orthographie- und Interpunktionsfehlern durchsetzt.
Merke: Wenn ich weiß, dass korrektes Deutsch nicht meine Stärke ist, dann frage ich jemanden, der es beherrscht, bevor ich mit meiner eigenen Werbung an die Öffentlichkeit trete! Alles andere ist peinlich …

Immerhin hat zumindest ein User den Anbieter bereits durchschaut und spricht ihn direkt darauf an: „Sie veranstalten Seminare und kassieren dadurch ab.“
Und, sehen Sie: Der Anbieter gibt plötzlich offen zu, dass er sein Wissen selbstverständlich nicht kostenlos vermittelt, sondern es berechnet. Daraufhin antwortet ihm der User (ohne es jedoch dezidiert auszusprechen) „Sie erwecken aber den Eindruck, dass es kostenlos ist!“ In seiner abermaligen Antwort weicht der Anbieter nun aus (beachten Sie dabei die Rechtschreib- und Kommafehler): Er sei ja immerhin bereits seit fast 20 Jahren auf dem Markt. Klar ist er das – dank seiner sicherlich nicht ganz billigen Seminare, nachdem er seine Kunden zuvor mit Lockangeboten geködert hat.

Und dieser Anbieter ist leider nur einer von vielen, die den unbedingten Willen zahlloser Kleinunternehmer zur Sparsamkeit ausnutzen und damit gutes Geld verdienen – egal ob es um die angeblich simple Erstellung von Videos, Websites, Firmenlogos oder Werbetexten geht (ein weiteres Beispiel nachfolgend).

Ein Billigangebot ist das Eine – die tatsächlichen Kosten sind etwas ganz anderes.
Den immensen Zeitaufwand, den die Teilnehmer dann letztlich doch aufbringen müssen, um in solch letztlich doch kostenintensiven Seminaren oder Coachings eine letztlich doch recht komplexe Thematik zu erlernen – denn wäre in Wirklichkeit alles so einfach, wie es versprochen wird, bräuchte man keine Seminare oder Coachings! – sowie die Nerven, die das alles kostet, hätten sie sich sparen können, wären sie nicht aus Geiz auf diese Offerte eingegangen.

Diese Zeit sollte man besser in sein Business investieren, in die Nutzung seiner tatsächlichen Kernkompetenzen – während parallel kompetente Dienstleister tatsächlich hochwertige Werbemedien entwickeln. Das ist pfiffig (bzw. clever)!

Outsourcing ist sinnvoll, wenn
a) das letztendliche Resultat ein ungleich besseres ist, als das, was man selbst mit Hängen und Würgen hinbekommen hätte
b) man, gerade weil dieses gelieferte Ergebnis hochwertiger ist, dadurch mehr Kunden generiert
c) man sich als Unternehmer, anstatt Zeit für’s Do-it-yourself zu verschwenden, auf sein Kerngeschäft konzentrieren und hier wichtige Prozesse anschieben kann

Machen Sie eine objektive Gesamtrechnung auf:

Unser Tipp: Übersetzen Sie Ihre gesamten Anstrengungen, die Sie zur Erstellung Ihrer bisherigen Marketingmaßnahmen benötigt haben, in Geldwerte und addieren Sie diese. Erkennen Sie dabei den Zeitaufwand, mit der das jeweilige Do-it-yourself-Thema Sie in Beschlag nahm und definieren Sie für jede Stunde einen angemessenen Stundensatz. Haben Sie bereits z. B. einen Website-Baukasten gekauft und verwendet, rechnen Sie Ihre Ausgaben für a) das Basispaket, b) die kostenpflichtigen Seminare, Videoschulungen usw. sowie c) sonstige Kosten (z. B. Fahrtkosten, Parkhaus usw.) hinzu und machen Sie letztlich eine Gesamtrechnung auf.

Anschließend betrachten Sie das Ergebnis Ihrer bisherigen Arbeit, z. B. Ihre selbstgebaute Website, und vergleichen Sie es mit einer entsprechenden, professionellen Referenz. Ich gebe Ihnen da gerne entsprechende Anhaltspunkte.

Fragen:
• Sind Sie – ganz objektiv – stolz auf das, was Sie da selbst erstellt haben?
• Entspricht es – ganz objektiv – hohen Qualitätsansprüchen?
• Wenn Sie sich in die Perspektive des Laien, des bis dato uninformierten Users versetzen und noch keine Ahnung von dem haben, was da beworben wird: Sind Sie angetan, begeistert, überzeugt?
• Was hätten Sie während der Zeit, die Sie zur Selbsterstellung Ihres Werbetools gebraucht haben, aus Ihren ur-eigenen Kompetenzen heraus für Ihr Business tun können? Oder anders gefragt:
• Was ist während der Do-it-yourself-Zeit liegen geblieben?

Wir wetten: Mit demselben Zeit- und Geldeinsatz wäre es Ihnen möglich gewesen, ein ungleich höherwertiges Ergebnis erzielen zu lassen! Höchstwahrscheinlich sogar mit einem unter’m Strich viel geringeren Zeit- und Geldeinsatz.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis:
Im Dezember 2019 fragte uns eine Kundin (sollten Sie die Bestätigung der hier von mir dargestellten Tatsachen wünschen, stellen wir gerne den Kontakt zu ihr her) bzgl. der Entwicklung eines Flyers an. Sie übersandte uns den entsprechenden Input, dazu die ihr vorliegenden Gestaltungselemente (Fotos, Firmenlogo). Wir regten an, die Aktion natürlich auch auf ihrer Website prominent zu bewerben sowie parallel auf Facebook sowie auf Instagram – auch für diese Medien würden wir kostengünstige, wirksame Auftritte kreieren.

Die Kundin entschied, uns zunächst nur mit der Entwicklung des Flyers beauftragen zu wollen. Gleichzeitig bat sie uns um unsere Meinung: Sie hätte gerade bei sich vor Ort den Chef einer extrem billigen Werbeagentur kennengelernt und dieser hätte ihr versprochen, für sie die Themen Facebook und Instagram aufzusetzen. Hier wäre der Link zur Website jener Agentur, was denn wir von ihr und ihren Angeboten halten würden.

Alles klar, wir schauten uns diese Seite an: www.coveredmedia.de

Wir erkannten sofort: Dort wird einem das Blaue vom Himmel versprochen. Angeblich sitzen dort (Zitat) „hochqualifizierte Marketingexperten“ und angeblich steigerten bislang alle Agenturkunden ihre Umsätze völlig problemlos um ein Vielfaches. Na klar.
Diese Agentur offerierte Unglaubliches: In nur 3 Monaten könne sie den Umsatz jedes ihrer Kunden um 100% steigern (also: verdoppeln)! Und zuvor würde man die jeweilige Marktsituation des Kunden detailliert analysieren, eine auf den Kunden maßgeschneiderte Marketingstrategie entwickeln und sodann sämtliche für ihn relevanten Online-Werbemittel erstellen – technisch, grafisch, textlich. Das alles für 3 Monate zum Preis von nur 3.500 € – all inclusive! Und wäre man nach 3 Monaten nicht zufrieden, bekäme man die Hälfte seines Geldes zurück (also 1.750 €).

Wow!

Mehr noch: Die Agentur kommt darüber hinaus mit zwei Gratis-Aktionen daher (beim Wort „Gratis“ sollten bei Ihnen bereits die Alarmglocken schrillen). Auf der Homepage liest man:

Wow, die Agentur „enthüllt“ angeblich wichtige Faktoren … Dass Sie hier spontan näher hingucken liegt daran, dass Sie, wie jeder Mensch es tut, sich für die Enthüllung von Geheimnissen, von Mystheriösem interessieren. Und da Sie insgeheim wissen, dass Marketing nicht Ihre Kernkompetenz ist, Sie sich bei diesem Thema also automatisch unterlegen fühlen, werden Sie hier empfänglich, wenn angebliche Wissenshüter Ihnen suggerieren, ein Spezialwissen enthüllen zu wollen. Das ist ein Psycho-Trick!

Die Frage, die diesen Trick als solchen entlarvt: Wenn man dieses angeblich so wertvolle, STRENG GEHEIME Wissen als potenzieller Kunde sowieso gratis vermittelt bekommt, warum wird es dann nicht gleich hier, auf der Website, „enthüllt“? Warum soll man einen Schritt weiter auf die Agentur zugehen, quasi „im Verborgenen“?

Antwort: Weil die Verantwortlichen Sie sodann durch geschultes Verkaufspersonal endgültig für sich vereinnahmen, sozusagen „festnageln“ wollen. Der Anbieter will erreichen, dass Sie ihm sozusagen „unter 4 Augen“ ausgeliefert sind und definitiv „Ja, ich kaufe!“ sagen werden. Wie die Mitarbeiter eines Callcenters, die Profis darin sind, einem Kunden, haben sie ihn erstmal „in der Mangel“, einen neuen Handytarif aufzuschwatzen!

Nun, das zweite „Gratis“-Angebot dieser Agentur lautet:

Genau – die Agentur verschenkt eine Leistung im (angeblichen) Wert von 1.000 €. Wer’s glaubt, wird selig. NIEMAND verschenkt 1.000 € – NIRGENDWO! Diese Offerte hat einen einzigen Sinn: Es ist ein Lockangebot.

Zwischen 1964 und 2001 gab es im ZDF eine TV-Sendung, die vor solchen Maschen warnte: ‚Vorsicht Falle! –Nepper, Schlepper, Bauernfänger‘.

Wie die Geschichte weiterging:
Unsere Kundin ließ sich leider breitschlagen und nahm das Angebot an: Für 3.500 €  3 Monate lang alles inklusive in puncto maßgeschneiderter Onlinewerbung und mit gaaaaraantiertem Erfolg.
Schon wenige Tage nach der Angebotsannahme bat uns unsere Kundin allerdings um Rat: Wir mögen uns doch bitte mal anschauen, was diese Agentur da für sie erstellt hätte und unsere Meinung kundtun – sie selbst wäre damit sowie mit dem allgemein bislang von der Agentur Geleisteten überhaupt nicht zufrieden. Und sie hätte bereits ein ungutes Gefühl …

Wir fragten sie zunächst, ob die Agentur denn die auf ihrer Website versprochene „individuelle, detaillierte Marketinganalyse“ erstellt und der Kundin, wie ebenfalls versprochen, eine umfassende Marketingstrategie präsentiert hätte? Antwort: „Nein, nichts davon. Die haben bloß einige Fragen gestellt und dann einfach das hier online gestellt. Schaut es euch bitte mal an – also, mir gefällt das überhaupt nicht.“

Nun, wir wollten es uns anschauen, doch der von der Agentur gesetzte Link funktionierte nicht …:

Das notierte ich der Kundin, sie wiederum jener Agentur und tags drauf machten wir dann den zweiten Versuch. Der Link funktionierte endlich und wir habe es uns angeschaut – nur leider keine Screenshots gemacht, weil wir im Dezember 2019 noch nicht planten, diesen Blogbeitrag hier zu verfassen. Nun, aber was man sah, war eine schwarze Seite, in die das Logo der Kundin eingefügt worden war, darunter einige schlecht strukturierte Textelemente voller Grammatik-, Komma- und Rechtschreibfehler, sodann die Abbildung des Geschenkgutscheins, den die Kundin anbietet, sowie den Link zur Kundenwebsite. Alles völlig „unlecker“ dargeboten – das hatte nichts, aber absolut nichts mit einem hochwertigen Markenauftritt im Corporate Design der Kundin zu tun. Der Zeitaufwand zur Erstellung dieser Landingpage (angeblich ja durch „hochqualifizierte Marketingexperten“) hatte unter Garantie nicht mehr als eine halbe Stunde betragen.

Meine Antwort an die Kundin (wir sind privat befreundet, daher das „du“): „Siehst du – was habe ich dir gesagt? Nix umfangreiche Markt- und Marketinganalyse, nix individuelle Strategie, nix hochwertige Werbemittel. Das ist alles in allerkürzester Zeit völlig lieblos hingeworfen worden. Weil die das in guter Qualität zu diesem Preis gar nicht umsetzen können, nicht alles komplett und nicht derart schnell! Und wenn sie es könnten, wären sie die größte und erfolgreichste Werbeagentur der Welt und hätten nicht den Optiker von nebenan, sondern BMW und Nike als Kunden! Wie ich dir sagte, in einem 1 €-Shop bekommst du nun mal keinen Original Thermomix.“

Die Kundin antwortete, das würde sie gerade alles ebenfalls erkennen, aber sie wolle das erstmal weiterlaufen lassen, schließlich hätte sie den Vertrag unterschrieben. Aber sie würde sich schon jetzt über sich selbst ärgern …

Das Drama ging noch weiter …
Nachdem dann Mitte März 2020 endlich das „Go!“ der Kundin für den Flyer gekommen war, entwickelten wir diesen: stilistisch perfekt ans Corporate Design der Kundin angelehnt und argumentativ überzeugend. Wir übersandten ihn ihr am 17.03.2020 zur Ansicht.

Am 19.03.2020 kam diese Antwort von ihr (unsere Kundin ist muttersprachlich keine Deutsche):

Zur Erläuterung: Diese Agentur Covered Media hatte auf der Facebookseite sowie auf dem Instagram-Account der Kundin eine falsche Telefonnummer eingefügt, in den Texten mehrere Grammatik- (die Kundin meinte damit auch Rechtschreib- und Zeichensetzungs-)fehler fabriziert sowie darüber hinaus Facebook-Werbeanzeigen erstellt und geschaltet, ohne jedoch zuvor ein entsprechendes Budget mit der Kundin vereinbart zu haben. Die Quittung kam prompt: Facebook berechnete der Kundin 600 € – eine Summe, von der nie die Rede gewesen und auf welche die Kundin nicht vorbereitet war.

Wie Sie lesen, stoppte sie das Experiment mit jener Agentur daraufhin – allerdings noch nicht wissend, wie sie die Hälfte der im Voraus bezahlten 3.500 € zurückerstattet bekommen würde …

Soviel zum Thema „Wir können alles, bieten Ihnen tolle Leistungen und es kostet Sie (zunächst) nichts.“ Der Haken kommt … mal früher, mal später.

Und noch ein Beispiel zum Thema „Professionelles Marketing? Ach, warum – das Geschäft läuft doch von alleine!“:
Im Dezember 2017 kontaktierte uns der Kaufmännische Leiter eines Autohauses in der Nähe von München. Man plane derzeit verschiedene Maßnahmen zur Optimierung des Marketings und da wären wir dem Unternehmen empfohlen worden. Die Geschäftsführung würde uns daher gerne kennen lernen. Wenige Tage später stellte ich, Matthias Triefenbach, mich persönlich vor.

Die Sachlage: Man würde gerne die Firmenwebsite modernisieren, die Grafikarbeiten allerdings inhouse selbst übernehmen wollen. Vor allem wären ihnen daher SEO-Texte wichtig, um ihr Suchmaschinenranking zu verbessern. Darüber hinaus jedoch wünschten sie sich eine ehrliche Meinung zum aktuellen Gesamtauftritt des Unternehmens und eine entsprechende Beratung. Was ich denn da bzgl. einer Optimierung empfehlen würde?
Ich fasste das Dilemma wie folgt zusammen: „Sie sind einer der größten und kompetentesten deutschen Autohändler – doch wenn ich mir allein Ihre Website anschaue, wird das nicht ersichtlich. Ich sag’s mal so: Sie bringen Ihre Pace nicht auf die Straße.“ Dieser Satz traf die Geschäftsführung ins Mark.

Um es möglichst kurz zu machen: Als ersten Schritt empfahl ich eine Überprüfung und Neujustierung der Markenpositionierung auf Basis einer Markt- und Konkurrenzanalyse, als zweiten die Modernisierung der Corporate Design Elemente, parallel die Entwicklung suchmaschinenoptimierter Texte für die Website sowie drittens mehrere ergänzende Maßnahmen in weiteren Mediakanälen.

Nach diversen Verzögerungen beauftragte der Kunde dann Mitte April 2018 die Entwicklung von SEO-Texten für die Website sowie eine Optimierung der Sitemap inkl. neuer Menüführung. All das lieferten wir Anfang Mai 2018, all das wurde ohne nennenswerte Änderungswünsche abgenommen.

Wenige Wochen später, Anfang Juli 2018, klingelte dann erneut das Telefon: „Herr Triefenbach, wir haben uns die Homepages unserer wichtigsten Konkurrenten nun doch einmal näher angeschaut und festgestellt: Wir müssen uns tatsächlich deutlicher von ihnen abheben und markanter und wiedererkennbarer werden! Wir sind eines der größten deutschen Autohäuser für EU-Neuwagen – es gibt kaum einen Wettbewerber, der eine größere Fahrzeugauswahl hat und eine simplere und schnellere Auftragsabwicklung bietet, als wir es tun. Das muss sich künftig bemerkbar machen, das müssen potenzielle Autokäufer sofort sehen! Wir möchten daher nun im Nachhinein doch Ihrer anfänglichen Empfehlung folgen und nach den neuen Websitetexten, die wir ja klasse finden und bereits abgenickt haben, nun auch eine neue Markenpositionierung von Ihnen entwickeln lassen.“

Wir lieferten drei Varianten und die von uns empfohlene wurde im September 2018 beschlossen:

„Sehr, sehr gut! Wir sind sehr zufrieden!“
Markus Schweiger, Kaufmännischer Leiter Autowelt Simon, Gersthofen

Die ja bereits seit Mai vorliegenden neuen Websitetexte wurden innerhalb eines Tages an die neue Positionierung angepasst. Was es sodann lediglich noch brauchte, waren die Entwicklung des neuen Website-Layouts bzw. -Looks inkl. der Modernisierung des Corporate Designs sowie neue Fotos.
Natürlich bot ich nochmals an, dass unsere entsprechenden Fachkompetenzen (Webdesign, Programmierung, Fotografie) da unterstützen könnten – das Gesamtprojekt hätte, stringente Abstimmungen vorausgesetzt, sodann noch maximal 4 Wochen an Zeit benötigt.

Nun, so sehr wir diesen Kunden wertschätzen, so freundlich und sympathisch der Kontakt und so fruchtbar jedes Meeting waren: Das Unternehmen hat das sich bereits in seiner Hand befindliche Potenzial (bislang) nicht genutzt. Denn, was seitdem geschah:

• Die von uns entwickelten und auf die neue Seitenstruktur maßgeschneiderten SEO-Texte wurden vom Kunden in das alte, bisherige Websitelayout eingefügt, also: auf die alten Unterseiten aufgeteilt
• Die Texte wurden dadurch „zerstückelt“, zielgerichtete Argumentationsketten und der Lesefluss unterbrochen
• In das Markenlogo wurde der von uns neu entwickelte Markenclaim integriert – dieser zielte jedoch bereits auf die angedachte, neue Markenpositionierung ab

Ansonsten passierte seitdem: nichts.

Die Website kommt im April 2020 optisch und bzgl. ihres Handlings wie im Dezember 2017 daher – also exakt so, wie es vom Kunden selbst damals bemängelt worden war. Der Kunde wählte leider kein neues, modernes, vielfältige Darstellungsmöglichkeiten bietendes Template, sondern er tritt bis heute altbacken und alles andere als ihn gebührend repräsentierend auf:

„Ach komm, das reicht doch.“
Da war unser wirklich überaus geschätzter Kunde schon so klug, informative, emotionale und suchmaschinenoptimierte Website-Texte in Kombination mit einer verbesserten Sitemap und Menüführung entwickeln zu lassen.
Er war anschließend so weitsichtig, sich eine neue, individuell auf ihn maßgeschneiderte, ausführlich begründete, nachhaltig tragfähige Markenpositionierung entwickeln und die bereits vorliegenden, neuen Websitetexte darauf abzustimmen zu lassen.
Und dann unterlässt er es letztlich doch, die sich bereits in seinen Händen befindenden Zutaten einfach zusammenzufügen – oder sie für sich von kompetenter Seite im Handumdrehen zusammenfügen zu lassen.

Das ist, wie wenn man im Delikatessengeschäft war, leckerste Zutaten eingekauft hat, sie neben dem Herd bereit legt – und seinen Gästen dann doch eine Tütensuppe serviert.

Warum das Unternehmen derart handelt, wissen wir nicht. Die Vermutung: aus Kostengründen und Bequemlichkeit. Wahrscheinlich reicht es ihm, dass aufgrund der von uns entwickelten SEO-Texte seine Seitenzugriffs- und Verkaufszahlen anstiegen. Das freut zwar, doch jener Auftritt – auch in diversen Printmedien ist es noch immer der alte – ist eines Marktführers nicht würdig. Oder würden Sie beim Betrachten der Website auf die Idee kommen, dass es sich hier um die Website eines der deutschen Marktführer für EU-Neuwagen handelt?
Es ist so schade, denn das Potenzial des Unternehmens für noch weiteren Markterfolg ist riesig – und wird leider verschenkt.

Die zusätzliche Gefahr: Der Wettbewerb rüstet in puncto Kommunikationsqualität weiter auf, macht seine Mehrwerte deutlich erkennbar und gräbt Autowelt Simon allmählich das Wasser ab …

Nochmal kurz zum Thema „Falsche Sparsamkeit“.
Vor einigen Jahren rief mich der Inhaber einer kleinen Softwarefirma aus Baden-Württemberg an – er überlege, seine Website modernisieren zu lassen, ich solle doch bitte mal einen Blick darauf werfen. Dies tat ich und sah auf den ersten Blick, dass sie nicht nur technisch veraltet, sondern auch einst im Selfmade-Modus erstellt worden war – die Texte strotzten vor Grammatik-, Orthographie- und Interpunktionsfehlern. Das Besondere: Auf sämtlichen Unterseiten der Homepage wiesen die Texte unbeabsichtigt im schwäbischen Dialekt geschriebene Formulierungen auf, z. B. „Mir bietet ihne“ (anstatt „Wir bieten Ihnen“). Dazu überall fehlerhafte Formatierungen, ungleiche Zeilenabstände – es war eine Katastrophe.
Freundlich, wie ich bin, sprach ich dies vorsichtig an und empfahl, die Website dringend ganzheitlich optimieren zu lassen, um sicher zu stellen, dass er bei seinen Usern gut ankommt.
Ich merkte sofort, durch das Telefon, wie sich in meinem Gesprächspartner innerlich alles dagegen sträubte. Und ich hatte Recht, denn er antwortete:
„Herr Triefenbach, Sie wisset ja: Mir sin Schwoabe, mir wollet spare – was würde es kosten, wenn Sie nur die Startseite unserer Homepage neu machten und alle anderen Seiten so blieben, wie sie sind?“ … was soll(te) ich da noch sagen. Außer:
„Eine Gegenfrage: Wenn der Winter bevor steht und Sie neue Winterreifen brauchen: Kaufen Sie dann nur einen einzigen Winterreifen, lassen den z. B. vorne links aufziehen und die drei anderen Reifen bleiben so, wie sie sind – die alten Sommerreifen?“ – „Ja, aber gute Reifen sind ja wichtig für meine Sicherheit!“ – „Und eine gute Website ist wichtig für Ihren Unternehmenserfolg!“
Er entschied sich letztlich, seine Website so zu lassen, wie sie ist, und einen Flyer zu beauftragen. Mein Ratschlag, dass der Flyer ja lediglich einen kleinen Ausschnitt des umfangreichen Leistungsportfolios des Unternehmens abbilden könne und die User für genauere Informationen automatisch die Website konsultieren müssten und würden, verhallte ungehört. – Bitte machen Sie es besser!

Merke: Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wer nicht Schritt hält oder am besten selbst die Pace vorgibt, der läuft Gefahr, uninteressant, unrelevant und von der Konkurrenz überholt zu werden!

Pflegen Sie Ihre Marke. Pflegen Sie Ihre Markenkommunikation.
Das Corporate Design und die dadurch maßgeblich mitgestalteten Kommunikationselemente, also z. B. die Website, Social Media, Mailings und Broschüren, definieren, stützen und schützen eine Marke, so wie es die Wände und das Dach bei einem Haus tun. Und all diese Bestandteile muss man pflegen. Man muss sie hin und wieder renovieren, um sie an aktuelle Erfordernisse (z. B. des Marktes und des Zeitgeistes) anzupassen und das Haus dadurch in Schuss zu halten. Versäumt man dies jedoch, investiert man nicht von Zeit zu Zeit sinnvoll in notwendige Modernisierungsmaßnahmen, erscheint das Haus irgendwann als aus der Zeit gefallen, verliert es seinen Reiz, genügt es nicht mehr den Ansprüchen seiner Nutzer, diese wandern ab und kaufen woanders, Einnahmen brechen weg, die Substanz wird schwächer und schwächer. Nimmt man jetzt nicht viel Geld für eine Komplettsanierung in die Hand, so stürzt das Haus ein. Ersparen Sie sich das und investieren Sie besser beizeiten sinnvoll.

Das Fundament einer Werbekommunikation ist die Marken- bzw. Marktpositionierung des Unternehmens.
Diese muss auch nachhaltig tragfähig sein, um seinen Fortbestand zu sichern. Mehr dazu lesen Sie in Teil 3 dieses Beitrags.

Das Fazit bis hier hin lautet:

Nehmen Sie beim Thema Marketing kompetente Unterstützung in Anspruch und konzentrieren Sie sich derweil auf Ihr Kernbusiness. So profitieren Sie doppelt!

Lassen sie sich beraten und sparen Sie nicht am völlig falschen Ende! Sie fahren sowohl kurz- wie auch langfristig mit Sicherheit besser damit.

Wir entwickeln Markenkommunikation, die sich für Ihr Unternehmen lohnt – zu überaus fairen Preisen. Wir sind Ihre günstige Werbeagentur für Ihre Website uvm.:

Unsere Angebote:

• Persönliche Beratung
• Fundierte Analysen aller für Ihre Firma relevanten Parameter
• Definition der individuell für Sie sinnvollen Werbemaßnahmen
• Konzeption und Entwicklung der von Ihnen gewünschten Werbemittel
• Empathischer Service

Alles aus einer Hand, alles maximal kosten- und zeiteffizient.
Unsere Garantie: Wir beraten und betreuen Sie so, wie wir uns das selbst wünschen würden, wären wir der Kunde. Hand drauf!

Mehr zum Thema ‚Werbemittel selbst erstellen?‘ in Teil 3.
Bis da hin: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 🙂

Sie wünschen schon jetzt weitere Informationen zu unseren Leistungsangeboten? Lesen Sie hier gerne mehr.


Werbemittel selbst erstellen? Die Probleme sind vorprogrammiert. (1)

Sie wollen Ihre Website selbst erstellen?

Schneller als Sie denken, werden Sie jemanden fragen müssen.

Zeit für etwas Aufklärungsarbeit.
Dieser Beitrag richtet sich an Inhaber kleiner und mittelständischer Firmen – unabhängig von der Branche und egal ob Dienstleister, Handwerksbetrieb, Einzelhändler oder international agierendes Familienunternehmen. Ihnen möchten wir helfen, die Risiken zu erkennen, die sich aus einem zunehmend grassierenden Irrglauben ergeben – nämlich dem, die Werbemittel für die eigene Firma in hochwertiger Qualität mit vorhandenen Bordmitteln bzw. mit Do-it-yourself-Tools ganz einfach selbst erstellen zu können. Das erste Projekt einer solchen „Heimwerker-Tätigkeit“ ist für gewöhnlich die Website.

Aus unseren langjährigen Erfahrungen als Konzeptioner, Grafiker, Designer, Programmierer und Texter für Websites bzw. angesichts von Self-made-Versuchen, die wir – als günstige Website Agentur – gebeten werden, zu optimieren, wissen wir: Das geht zu 99% schief. Beziehungsweise ist das, was selbstgemacht online zu sehen ist, alles andere als hochwertig, repräsentativ und für den Absender zielführend.

Wir wissen, wovon wir sprechen. Denn jedes unserer Teammitglieder war und ist oft Teil eines Entwicklungsteams.
Was uns als Konzeptioner, Grafiker, Designer, Programmierer und Texter für Websites auszeichnet, sind jeweils die strategische Denkweise, die Konzeptionsstärke, das Kreative und die hohe Beratungsqualität. Das Ziel für jeden unserer Kunden: sein kurz- wie langfristiger Verkaufserfolg. Genauer gesagt: sein ganzheitlicher, nachhaltiger Unternehmenserfolg. Klar, dass der Homepage dabei eine zentrale Bedeutung zukommt: Die Website-Texte, -Fotos, -Grafiken usw. müssen sinnvoll strukturiert, die Navigation bzw. die Menüführung muss für die User leicht verständlich und intuitiv bedienbar sein. Für uns als günstige Websiteagentur ist die Website Entwicklung jedoch nur ein Bauteil unseres Angebots, eine Unternehmenskommunikation zu optimieren.

Dazu sichten wir u. a. zunächst die spezifischen Herausforderungen, denen sich der Kunde gegenüber sieht. Wir analysieren seinen status quo, identifizieren seinen Bedarf, beraten ihn umfassend, empfehlen die für ihn und sein Budget perfekten Maßnahmen, entwickeln das zielgerichtete Kommunikationskonzept und kreieren letztlich die gewünschten, individuell für ihn zielführenden Werbemittel. Und zwar medienunabhängig, egal ob in Online, Print, Funk, TV, PoS, in Form einer Promotion oder was auch immer. Also überall dort, wo Menschen und Marken kommunizieren und die gewünschten Inhalte erfolgreich zur anvisierten Zielgruppe transportieren möchten.

Unser steter Tipp: Es lohnt sich, ein Werbemedium nicht als alleinstehend, als isoliert von anderen Werbeträgern, zu betrachten, sondern als Bestandteil eines Mix‘ aus mehreren, sich ergänzenden Kommunikationswerkzeugen. Dieser Werbemix kann ja, das entscheiden natürlich Sie als Kunde, Schritt für Schritt ergänzt werden: In Schritt 1 kann es z. B. eine moderne, funktionale Website sein, die es zu entwickeln gilt, daran anknüpfend z. B. eine Facebookseite und einen hoch funktionalen Flyer. Später dann evtl. ergänzt durch einen Instagram-Account, Werbung auf Facebook, einen Banner auf passenden Onlineportalen oder ähnliches.

Zwei Beispiele: Für ein Restaurant ist z. B. eine „Hochglanz“-Website, die mit einer Facebookseite, Instagram sowie Twitter verknüpft ist, ein Muss. Ergänzt werden könnte sie von einem Newsletter, einem schicken Flyer mit einer „Bring a friend“-Aktion und – nicht zu vergessen – einer so kreativ gestalteten wie moderierten Speisekarte.
Einem Handwerksbetrieb hingegen reichen wahrscheinlich eine kleine, aber feine (!) Website, ein einprägsamer Firmenslogan und ein schicker Flyer zunächst völlig aus. Oder auch nur die optimierte Website und sonst nichts. Der Kunde entscheidet.

Kurz: Ihre Werbemittel sollten idealerweise so miteinander verknüpft sein, dass Ihre Kompetenzen, Angebote und Mehrwerte überall deutlich erkennbar sind und ihre Überzeugungskraft vollständig entfalten können. Wir beraten Sie gerne und entwickeln als günstige Werbeagentur Ihre Website bzw. Homepage, Social Media Kanäle, Broschüren, Flyer uvm.

Werbemittel müssen sich optimal ergänzen, um einen umso erfolgreicheren Gesamtauftritt zu schaffen. Der Kern und wichtigster Bestandteil des Markenauftritts ist: die Website.

Das gilt für Großkonzerne wie für Kleinbetriebe.
Daher werden wir nicht müde, unsere Kunden dafür zu sensibilisieren, der Hochwertigkeit ihres Unternehmensauftritts – und das ist eben in erster Linie ihre Website – die größtmögliche Aufmerksamkeit zu schenken und die für ihren Erfolg erforderliche Qualität unbedingt sicherzustellen.

Sie führen einen Kleinbetrieb oder ein mittelständisches Unternehmen? Ihre Website muss Ihre Leistungen kompakt, aber informativ beschreiben und Sie gleichzeitig angemessen repräsentieren.

Sie sind ein Start-up bzw. Sie beabsichtigen eine Firmengründung? Ihre Website muss maximal effizient erstellt werden, Sie vom Wettbewerb differenzieren und einen perfekten ersten Eindruck vermitteln.

Unsere Motivation: Unsere Kunden sollen ihr Geld und ihre Zeit maximal effizient einsetzen.
Genauer gesagt: Unsere Kunden sollen möglichst zeitnah einen hochwertigen Unternehmensauftritt zum optimalen Preis-Leistungsverhältnis erhalten. Noch genauer: Sie sollen ihr Geld und ihre Zeit sinnvoll und nachhaltig zielführend investieren.

Wie das – siehe oben – zu 99% nicht funktioniert, nämlich mit „Marke EIgenbau“, beschreiben wir nachfolgend.

Ihre Website ist Ihre 24/7 sichtbare Visitenkarte. Ihre Hochwertigkeit muss in jedem Detail sichergestellt sein.
Um diese Hochwertigkeit zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie beauftragen jemanden, der sich mit der Erstellung von Websites auskennt, oder Sie machen es selbst. Wenn Sie bei „Sie beauftragen jemanden“ bereits innerlich zusammengezuckt sind und das Wort „Kosten“ vor Ihrem inneren Auge aufploppte, sind Sie garantiert empfänglich für Anbieter sog. Website-Baukästen. Wie bereits gesagt, suggerieren die Ihnen, Sie könnten eine Website im Handumdrehen ganz einfach selbst erstellen.

Nun, rein technisch gesehen können Sie das damit auch. Denn Ihnen werden die erforderlichen Hilfsmittel zur Verfügung gestellt.

Das wäre allerdings genauso, wie wenn Ihnen jemand eine Farbpalette und mehrere Pinsel in die Hand drücken und sagen würde „Damit können Sie malen wie Picasso!“ Ja, stimmt: Mit den Pinseln und Farben haben Sie alle Werkzeuge in der Hand, um zu malen wie Picasso. Nun, und dann stehen Sie vor Ihrer Staffelei, die Farbpalette in der linken Hand, den Pinsel in der rechten – und nun? Denn, das Problem: Sie können nun mal nicht malen wie Picasso! Sie haben nicht das Auge für Formen, Konturen, Kontraste und wo Sie welche Farbe am besten einsetzen.

Genauso ist das mit Website-Baukästen.

Website-Baukästen nutzen Ihnen nichts, wenn Sie nicht wissen, wie Sie am besten vorgehen sollten.
Denn: Niemand sagt es Ihnen. Sie ganz alleine müssen wissen, wie das geht mit der Entwicklung der idealen Websitestruktur, dem Anlegen einer intuitiven Menüführung, dem Bearbeiten von Fotos, dem SEO-Texten. Ohne dieses Wissen kommen Sie als Laie nicht weit. Einfach nur zu schreiben „Ich biete Produkt X, es kann dies und das und es ist günstig, kommen und kaufen Sie!“ – genau das sagen Ihre Wettbewerber auch.
Kurz: Sie brauchen eine kompetente Anleitung, Sie müssen wissen, welche Argumente Sie an welcher Stelle positionieren sollten, um potenzielle Kunden zu überzeugen.

Tappen Sie bitte nicht in die Falle.
Wenn wir also sehen, wie Anbieter z. B. von Website-Baukästen oder Print-at-home-Tools die Unkenntnis z. B. von Kleinunternehmern beim Thema Marketing ausnutzen und ihnen Produkte anpreisen, die sich in der realen Anwendung als dann eben doch nicht so ganz von alleine – wie durch Zauberhand – praktikabel und letztlich erfolgreich erweisen, knirschen wir mit den Zähnen.
Weil es tatsächlich einfachere Wege gibt, einen geld- und zeiteffizienten Webauftritt zu generieren.

Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen.
Der o. g. Irrglaube einer angeblich durch Laien völlig autark möglichen Konzeption und Kreation professioneller Websites grassiert leider zunehmend. Weil er beständig durch Werbespots von z. B. 1&1, Jimdo oder Weebly befeuert wird, die sich insbesondere an kostensensible Kleinunternehmer richten und diese ködern sollen. Also: Sie.

Wirklich nette Spots sind das: Kleinunternehmern – ob Handwerksbetrieb, Bikeshop, Blumen- oder Bastelladen – wird suggeriert, sie könnten mit lediglich ein paar Klicks ihre eigene, ganz individuelle Website entwickeln. Und die würde ihre Zielgruppen dann ad hoc dazu bringen, ihnen die Bude einzurennen.

Wir müssen es Ihnen leider sagen: Es ist nur Werbung.

Mit einer realistischen Abbildung des immensen Arbeitsaufwands, der auch dann vor Ihnen liegt, wenn Sie sich (z. B. von 1&1 oder Jimdo) haben ködern lassen, hat das nichts zu tun.

Wenn Sie nicht wissen, nach welchen Gesichtspunkten, auf Basis welches Konzepts, Sie Ihre Inhalte, die Sie einfügen möchten (Fotos, Grafiken, Texte), sortieren, aufbereiten, ergänzen, anordnen und miteinander verknüpfen sollen, nützt Ihnen die 1&1- bzw. Jimdo-Webanwendung nichts.

Werbung ist das Eine. Die Realität etwas anderes.
Klar, dass es in den Jimdo- und 1&1-Werbespots so aussieht, als würden Sie sich morgens den entsprechenden Website-Baukasten runterladen und hätten am Abend ihre fertige Website. Klar … In der ‚Meister Proper‘-Werbung erscheint ja auch ein glatzköpfiger Flaschengeist, der Ihnen die Küche putzt.

In der Realität müssen jedoch Sie, und niemand anderes, 1001 Parameter definieren, die Ihre künftige Homepage ausmachen sollen. Ja, der jeweilige Website-Baukasten-Anbieter gibt Ihnen da zahllose Auswahlmöglichkeiten – zahllose Layoutvorlagen, zahllose Typografien (Schriftarten), zahllose Farbigkeiten, zahllose Möglichkeiten zur Kombination und Anordnung von Fotos, Grafikelementen und Textbausteinen. Doch es sind Sie, die Entscheidungen treffen müssen, welche Sie einsetzen wollen – und warum.

Ihnen muss klar sein, dass jede Entscheidung – die für eine Schriftart, die für eine Farbwelt, die für einen Fotofilter – eine Entscheidung ist, die Ihr Corporate Design betrifft. Und dieses ist essenziell wichtig, wollen Sie sich wiedererkennbar machen und als alleinstehende, einzigartige Marke präsentieren.

Das Corporate Design Ihres Unternehmens ist wie Ihre persönliche Kleidung, Ihre Frisur, Ihr Schmuck. Wenn Sie diese Bestandteile nicht klug definieren und sich wiedererkennbar machen, dann fällt es einem potenziellen Kunden leicht, einfach zum nächsten Anbieter Ihrer Produkte und Leistungen zu klicken. Denn dann sind Sie nicht einzigartig, sondern austauschbar. Lesen Sie dazu auch Teil 3 dieses Beitrags (erscheint in Kürze).

Ohne einen intelligenten, purem Aktionismus übergeordneten Gesamtplan steht das Ergebnis bereits vor dem ersten Mausklick fest: ein buntes Durcheinander nicht zusammenpassender Elemente. Ein Stil-Chaos. Fotos, die in Look und Qualität nicht harmonieren, unscharfe Grafiken sowie Texte, die nicht aus der Perspektive des potenziellen Users heraus geschrieben und dazu oftmals fehlerhaft sind.
Sorry, wir sprechen aus Erfahrung und möchten Ihnen einfach ersparen, sich einen Bären aufbinden zu lassen.

„Einfach Fotos, Firmenlogo und Texte einfügen“. Im Werbespot besitzen die natürlich bereits die nötige Top-Qualität.
Alle Fotos, Grafiken und Textelemente, mit denen in den Spots gearbeitet wird und die dort zu sehen sind, sind (selbstverständlich) bereits gebrauchsfertig aufbereitet – von Profis. Und genau deswegen sehen die auch so schick aus. Da positioniert ein Mauszeiger ein Foto – schwupps – an die richtige Stelle des Weblayouts, daneben wird ein kurzer Textausschnitt – eine Headline, die sich in dieser einen Sekunde, in der man sie wahrnimmt, gut liest – positioniert und: Fertig ist die neue Homepage! Genau. Wer das glaubt, glaubt auch, dass der Storch die Kinder bringt. 😉

Wir spielen im Nachfolgenden für Sie die Situationen durch, in denen Sie sich während der Nutzung eines Website-Baukastens befänden.

Stichwort Fotos: Die würden Sie mit Ihrem Handy machen? Aber dann bitteschön optimal belichtet, gestochen scharf, mit perfektem Kontrast, skaliert und dennoch als möglichst kleine Dateien!
Sie planen, sowohl die Fotos von den Produkten als auch die von Ihrem Ladengeschäft und von Ihnen persönlich einfach mit dem Handy zu schießen? Die sind dann allerdings nicht ad hoc gebrauchsfertig. Denn sie sehen nicht ad hoc so hochwertig aus, wie es nötig wäre, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren. Doch Fotos, die Sie, Ihre Produkte und Leistungen abbilden, müssen professionell sein – hochwertige Fotos sind Grundvoraussetzungen für Ihren Verkaufserfolg.

Wenn Sie hier nicht über fundiertes (!) Bildbearbeitungs-Know-how verfügen, kommen Ihre Bilder nicht über die „Qualität“ von Urlaubsschnappschüssen hinaus – und das wäre für Ihr Business kontraproduktiv. Und nein, es kommt nicht darauf an, dass einfach nur ein paar Fotos von Produkten, Personen und Leistungsangeboten zu sehen sind und die Darstellungsqualität sekundär ist. Die vorherrschende, von mir allzu oft beobachtete Einstellung „Ach, das reicht doch schon.“ ist falsch – und leichtsinnig.

Unsere dringende Empfehlung: Versetzen Sie sich immer in die Perspektive des potenziellen Users. Wenn Fotos, Grafiken und Texte minderwertig sind, wird ihr Absender – werden also Sie, werden also Ihre Produkte und Leistungen – minderwertig wahrgenommen! Nein, es gibt keine zweite Ebene, auf der Ihre User verstehen „Aha, dieser Webauftritt ist vielleicht nicht optimal, aber die Leistungen und Produkte sind in Wirklichkeit sicherlich super.“ Das wird nicht passieren. Man beurteilt nach dem, was man sieht. Bedenken Sie: Sie machen das anderswo ganz genauso, wenn Sie der Kunde sind. Erscheint Ihnen ein Produkt- oder Leistungsangebot minderwertig, kaufen Sie dort nicht – sondern einfach woanders.

Übrigens: Eine möglichst kleine Datei sollte jedes Foto ebenfalls sein, denn wenn jedes Ihrer Fotos z. B. 1 MB oder größer ist, dauert es für die potenziellen User eine Ewigkeit, bis Ihre Seite geladen ist. So viel Zeit haben die User aber nicht – sie klicken weiter. Und sind Ihre Fotos zu klein, sind sie höchstwahrscheinlich unscharf oder werden es beim Heranzoomen. Und nur weil Sie einen Website-Baukasten gekauft haben, fallen optimal aufgelöste und dennoch nur wenig Speicherplatz verbrauchende Fotos nicht einfach vom Himmel. Es ist ganz einfach:

Sind Ihre Fotos qualitativ minderwertig oder zu groß oder beides, ist bereits das ein K.O.-Kriterium für den beabsichtigten Erfolg Ihrer Website – auch mit Website-Baukasten.

Stichwort Firmenlogo: Wo haben Sie das her? Selbst gemacht? Oder bedienen Sie sich einfach aus einer Vorlagensammlung?
„Einfach Logo einfügen …“ heißt es in den Werbespots. Frage 1: Wo bekommen Sie das her? Nun, eventuell liegt es Ihnen bereits vor, weil Sie es vor einiger Zeit per Photoshop selbst entwickelt haben. Frage 2: Ist es eine Vektordatei?
Klar, alternativ gibt’s vom Erstellen-Sie-sich-mit-wenigen-Klicks-Ihre-eigene-Website-Anbieter ja eine vorgefertigte Vorlagensammlung: Sie nehmen einfach irgendein Piktogramm – z. B. eine Modeboutique also ein T-Shirt – das entweder von einem Kreis oder einem Quadrat umgeben und in 30 Farben verfügbar ist.

Wenn das so einfach ist: Warum haben das Apple, ebay und Amazon eigentlich nicht einfach genauso gemacht, als sie ihre Unternehmen gründeten? Warum haben sie sich jeweils ein individuelles Markenlogo entwickeln lassen, das einzigartig und sofort wiedererkennbar ist und das so oder so ähnlich niemand anderes hat? Das auch in Ihnen etwas auslöst, wenn Sie es sehen: z. B. Emotionen, die sofortige Assoziierung mit spezifischen Eigenschaften der jeweiligen Marke sowie die daraus resultierenden Vorteile für Sie. Genau das ist der Sinn eines Logos.

Nun, Sie sagen jetzt „Aber ich bin nicht Apple, ebay oder Amazon, sondern habe nur einen Kleinbetrieb. Dafür reicht doch eine 08/15-Piktogrammvorlage!“
Unsere Antwort: Wenn Ihre Konkurrenten ebenfalls z. B. 1&1- oder Jimdo-Kunden sind, wenn die genauso vorgehen wie Sie: Wo ist die notwendige, deutliche Unterscheidung zwischen ihnen und Ihnen? Wo ist Ihre Wiedererkennbarkeit? Wie könnten Kunden auf den ersten Blick erkennen, dass Sie „anders“ sind als Ihre Wettbewerber – hochwertiger, kompetenter, servicestärker?

Stichwort Texte: Sprechen Sie SEO? Können Sie einen Spannungsbogen entwickeln und die richtigen Argumente in der sinnvollen Reihenfolge platzieren? Und liest sich das dann gut?
Auch – und vor allem – beim Thema Text gibt’s gleich mehrere Fallen, in die Sie tappen können:

• die Suchmaschinenoptimierung (SEO)
• der Schreibstil
• die Text- und Inhaltsstruktur
• das Zusammenspiel zwischen Texten, Fotos und Grafikelementen
• die fehlerfreie Grammatik
• die fehlerfreie Orthografie
• die fehlerfreie Zeichensetzung

Ihrem größtmöglichen Erfolg zuliebe fragen wir Sie ganz direkt: Wenn Sie beabsichtigen, Ihre Texte selbst zu schreiben – beherrschen Sie dies alles? Oder bestünde die Gefahr, dass sich Grammatik-, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler einschleichen? Ehrlich: Es ist überhaupt nicht schlimm, da Schwächen zu haben – z. B. war unser CD Text in der Schule lausig in Mathe. Hier geht es jedoch nicht um eine Schulnote, die man wieder ausgleichen kann, sondern um Ihre unternehmerische Gegenwart und Zukunft! Würden solche Fehler auf Ihrer Homepage zu sehen sein, würde das auf Ihre Firma abstrahlen und Sie in der Kundenwahrnehmung unprofessionell erscheinen lassen. Bedenken Sie: Sie würden das anderswo, wo Sie der Kunde wären, ganz genauso empfinden – und nicht bei diesem Anbieter kaufen. Ihre User machen das ebenfalls! Sie bekommen keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen!

Des Weiteren: Können Sie Texte lesefreundlich strukturieren? Können Sie Texte, Fotos und Grafiken optimal aneinander anpassen und sinnvoll positionieren, dass zumindest die wichtigsten Inhalte auch denjenigen Usern ad hoc verständlich präsentiert werden, die Ihre Texte nur kurz überfliegen?
Und, Thema SEO: Haben Sie die für Sie relevanten Keywords bereits definiert? Kurze Warnung: Auf die nahe liegenden Keywords kommen Ihre Wettbewerber auch …
Besser also, Sie holen sich professionelle Unterstützung. Das ist nicht peinlich, sondern klug.

Kurz: Es gibt gute Gründe dafür, warum ‚Texter‘ ein Beruf ist.

Stichwort CMS (Content Management System): Auch jedes noch so simpel zu bedienende CMS bietet technische Features, die Sie zunächst lernen müssen, anwenden zu können.
Denkbar bequem zu bespielen sind Websites z. B. auf Basis von WordPress und einem Template mit Drag & Drop Funktion. Nur: Das befreit Sie nicht von der Arbeit, selber die richtige Seitenstruktur anlegen, eine sinnvolle Menüführung bestimmen, sämtliche Verlinkungen definieren – kurz: die Website für User intuitiv verständlich und bedienbar machen zu müssen.

Nochmal: Versetzen Sie sich bitte in diese für Sie Realität werdende Situation. Sie sind gerade z. B. Jimdo-Kunde geworden und haben dadurch Zugang zur riesigen Auswahl an Designvorlagen, Schriftarten und Farben bekommen. Und nun? Was machen Sie? Wo fangen Sie an? Einfach der Nase nach und auswählen, was Ihnen gefällt? Wo ist der rote Faden, wie werden alle Designelemente harmonisch zusammenspielen?

Sie brauchen einen klaren Plan, den Sie mit den Funktionen eines CMS‘ erfüllen wollen.

Stichwort Service: Sie können natürlich bei jeder Frage, die sie haben, Ihre persönliche 1&1-Callcenter-Mitarbeiterin anrufen, so, wie es in der Werbung gesagt wird.
Nein, können Sie nicht – weil Sie entweder in der Warteschleife hängen oder, wenn Sie eine E-Mail schicken, einige Stunden oder 1-2 Tage auf Antwort warten müssen. So lange können Sie dann leider nicht zielführend weiterarbeiten. Und am nächsten Tag ist zwar vielleicht die erbetene Antwort da, aber Sie haben wegen 1001 anderer Themen Ihres täglichen Lebens bis auf weiteres andere Dinge zu erledigen, als die erhaltenen Tipps umzusetzen.

Ein Servicemitarbeiter erklärt Ihnen nur etwas zur Technik – aber nicht, wie Sie diese sinnvoll anwenden sollten.

Stichwort Zeit: Ihr weiteres Problem ist die Zeit, die Sie zur Erstellung einer Website benötigen.
Ist Ihre neue Website das einzige To do, dem Sie sich widmen müssen – beruflich wie privat? Oder sind da noch weitere Verpflichtungen, denen Sie nachkommen müssen und die in der Prioritätenliste noch weiter oben stehen, als an Ihrer neuen Website zu feilen?

Wir kennen Kleinunternehmer, die seit mehreren Monaten an ihrem neuen Webauftritt basteln – also, theoretisch. Denn ständig hören wir „Ich komme einfach nicht dazu!“ Leider kauft die Zielgruppe währenddessen woanders, weil die Webseiten des Wettbewerbs bereits optimiert und ganz einfach besser sind. Kunden gehen also verloren bzw. werden gar nicht erst gewonnen.

Sie haben nicht die Zeit und die Nerven, um inmitten Ihrer täglichen Themen eine sinnvoll strukturierte, hochwertige und nachhaltig funktionale Website zu erstellen – auch mit Website-Baukasten nicht.

Zwischenfazit: Kein noch so einfach zu bedienender Website-Baukasten nimmt Ihnen das Problem ab, jedes einzelne Detail Ihres künftigen Auftritts selbst definieren und bereitstellen zu müssen. Machen Sie sich das klar!

Ob eine durchdachte Sitemap, die sinnvolle Menüführung, aufbereitete Fotos, Vektorgrafiken oder nach SEO-Kriterien strukturierte, angenehm zu lesende Texte: Das alles müssen Sie liefern! Und, ja: Womöglich genügt Ihnen aktuell noch ein Self-made-Ergebnis. Doch dieses wird sich, angesichts der in den letzten Jahren angewachsenen und immer weiter steigenden Qualitätsansprüche von seiten der User, nicht nachhaltig als praktikabel und lohnend erweisen. Daher ist unser Rat derselbe, den auch Sie Ihren Kunden geben:

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kernbusiness und nehmen Sie bei Themen, die für Ihr Geschäft entscheidend sind, kompetente Unterstützung in Anspruch!

Lassen sie sich beraten und sparen Sie nicht am völlig falschen Ende! Sie fahren sowohl kurz- wie auch langfristig mit Sicherheit besser damit.

Wir entwickeln Markenkommunikation, die sich für Ihr Unternehmen lohnt – zu überaus fairen Preisen.

Unsere Angebote:

• Persönliche Beratung
• Fundierte Analysen aller für Ihre Firma relevanten Parameter
• Definition der individuell für Sie sinnvollen Werbemaßnahmen
• Konzeption und Entwicklung der von Ihnen gewünschten Werbemittel
• Empathischer Service

Alles aus einer Hand, alles maximal kosten- und zeiteffizient.
Unsere Garantie: Wir beraten und betreuen Sie so, wie wir uns das selbst wünschen würden, wären wir der Kunde. Hand drauf!

Mehr zum Thema ‚Werbemittel selbst erstellen?‘ in Teil 2.
Bis da hin: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 🙂

Sie wünschen schon jetzt weitere Informationen zu unseren Leistungsangeboten? Lesen Sie hier gerne mehr.